<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
	<channel>
		
		<title>ICUnet.AG - Interkulturelle Nachrichten</title>
		<link>http://www.icunet.ag/</link>
		<description>ICUnet.AG - Ihre erste Adresse für Interkulturelles Training</description>
		<language>de</language>
		<image>
			<title>ICUnet.AG - Interkulturelle Nachrichten</title>
			<url>http://www.icunet.ag/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif</url>
			<link>http://www.icunet.ag/</link>
			<width>18</width>
			<height>16</height>
			<description>ICUnet.AG - Ihre erste Adresse für Interkulturelles Training</description>
		</image>
		<generator>TYPO3 - get.content.right</generator>
		<docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs>
		
		
		
		<lastBuildDate>Mon, 17 Jun 2013 08:53:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Kroatien ist bereit für die EU</title>
			<link>http://www.icunet.ag/de/ueber-uns/news/nachrichtendetails/artikel/kroatien-ist-bereit-fuer-die-eu-1/index.htm</link>
			<description>Die geleistete Reformarbeit und die Antikorruptionskampagne haben überzeugt: Zum 1. Juli 2013 tritt...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Mit 88 Prozent katholischer Bevölkerung mag Kroatien auf den ersten Blick relativ einheitlich erscheinen, doch es vereint viele verschiedene Kulturräume: Istrien und Dalmatien sind norditalienisch geprägt, während in der Hauptstadt Zagreb und in anderen nordkroatischen Städten das Erbe der k.u.k. Monarchie noch sichtbar ist. Slawonien kann man als typisch ostmitteleuropäisch beschreiben, den Nordosten als ungarisch und an der Grenze zu Bosnien sind südslawische Einflüsse spürbar. „Übrigens sollte Kroatien nie als Teil des Balkans bezeichnet werden. Genauso wenig gehört Kroatien zu Osteuropa. Im Geschäftsleben wird Kroatien schlicht als Mittelmeerstaat bezeichnet“, erklärt Faiza Ikeda, Interkulturelle Beraterin für Kroatien bei der ICUnet.AG.<b></b>
<b>Auf dem Sprung in die Europäische Union</b>
Kroatien ist nach Slowenien das zweite Land der sechs ehemaligen jugoslawischen Teilrepubliken (Bosnien Herzegowina, Kroatien, Mazedonien, Montenegro, Serbien und Slowenien), das am 1. Juli 2013 in die Europäische Union aufgenommen wird. Die zehn Jahre andauernden Bemühungen der Demokratisierung, Stabilisierung und inneren Modernisierung haben sich gelohnt. <b></b>
<b>Korrekte Vorstellung und Small Talk schaffen Vertrauen</b>
Mündliche Konversation ist in Kroatien lebendig und ausdrucksstark. Die Kroaten pflegen das Gesagte mit Gesten zu unterstreichen und sie sprechen meist auch lauter als Deutsche oder andere Nordeuropäer. „Für manch zurückhaltenden Kollegen könnte es allerdings schwer sein, hier zu Wort zu kommen“, sagt Ikeda. <br />Beim Beginn eines Geschäftstreffens ist es wichtig, jede Person korrekt vorzustellen. In Kroatien legt man Wert darauf, Informationen mit Personen auszutauschen und so über den jeweiligen Hintergrund informiert zu sein. Stolz und Selbstachtung spielen hier eine große Rolle; das Konzept des „Gesichtwahrens“ sollte immer beachtet werden. Geschäftsreisende sollten also genügend Zeit für das Kennenlernen der Kollegen aufbringen, anstatt sich direkt auf zu erledigende Aufgaben zu fokussieren. Manager, die eine gute Beziehung zu ihren Teams aufbauen, werden schwierige Probleme viel eher lösen – und die Mitarbeiter werden den Vorgesetzen dabei gern unterstützen.<b></b>
<b>Entscheidungen des Managements sind unantastbar</b>
In Kroatien ist die Hierarchieakzeptanz stark ausgeprägt. Dem höheren Management, das häufig auch gewisse Privilegien genießt, wird großer Respekt entgegengebracht. Privilegien für die Führungsebene sind mehr akzeptiert, als es in den nordeuropäischen Ländern der Fall ist. „Ein solches Privileg könnte zum Beispiel ein Parkplatz direkt am Haupteingang des Unternehmens sein“, sagt die Expertin. Das Konzept der Gleichheit ist im Hinblick auf das Hierarchieverständnis nicht so ausgeprägt wie in manch anderen Ländern. „Es wird nicht erwartet, dass Entscheidungen, die das Management getroffen hat, dem gesamten Team erläutert werden“, berichtet sie.<b></b>
<b>Persönliche Gespräche sind wichtiger als E-Mails</b>
Im Allgemeinen sollten sich Geschäftspartner eher auf die mündliche Kommunikation konzentrieren als auf das Verfassen von langen E-Mails. „Persönliche Gespräche werden als hilfreicher und produktiver angesehen, um eine langfristige Geschäftsbeziehung aufzubauen“, rät Ikeda. Einen Tipp hat die Länderexpertin noch: Man sollte unbedingt vermeiden, während eines Geschäftstreffens das Smartphone zu benutzen. Auch während der Pausen sollte man sich eher auf den Smalltalk mit den Kollegen konzentrieren. Schließlich könnten während dieser kleinen Pausen wichtige Informationen ausgetauscht werden.<br /><br />]]></content:encoded>
			<category>Interkulturelle Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 17 Jun 2013 08:53:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Update zu den neuen Visarichtlinien für Ausländer in China</title>
			<link>http://www.icunet.ag/de/ueber-uns/news/nachrichtendetails/artikel/update-on-new-immigration-laws-and-guidelines-for-foreigners-in-china/index.htm</link>
			<description>Am 3. Mai 2013 veröffentlichte die Einwanderungsbehörde der VR China einen Entwurf neuer...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die neuen Richtlinien haben spürbare Auswirkungen auf das aktuelle Antragsverfahren für Visa in die VR China, welches nun noch komplexer wird. Unten stehend finden Sie die wichtigsten Eckpunkte der neuen Regelungen:<br /><br /><b>Neue Visakategorien</b><br /><br />
<ul><li>Ein neues <b>R Visum </b>ist verfügbar für erfahrenes hochrangiges Personal aus dem Ausland. Sowohl Visa für <b>Kurzzeitaufenthalte </b>(weniger als 180 Tage) als auch für Langzeitaufenthalte (bis 5 Jahre) sind in dieser Kategorie verfügbar.</li></ul>
<ul><li>Ein <b>neues M Visum</b> wird das aktuelle <b>F Visum </b>ersetzen und richtet sich an Ausländer, die für eine <b>kurzfristige Geschäftstätigkeit</b> nach China reisen.</li></ul>
<ul><li>Das <b>aktuelle F Visum </b>bezieht sich fortan ausschließlich auf <b>nicht-kommerzielle Aufenthalte und Besuche</b>, die z.B. wissenschaftlichen, pädagogischen oder kulturellen Zwecken dienen.</li></ul>
<ul><li>Ein neues <b>Q Visum</b> ermöglicht es <b>Familienmitgliedern ihre Verwandten in China zu besuchen</b>. Dieses Visum ist vor allem für Kinder über 18 Jahren relevant, die ihre Familie im Ausland begleiten.</li></ul>
<ul><li>Ein neues <b>S Visum</b> ist für Ausländer vorgesehen, die aus <b>privaten Gründen</b> nach China reisen, z. B. Hochzeit, Adoption oder aus medizinischen Gründen.</li></ul>
<ul><li>Das aktuelle<b> Z Visum</b> wird ab sofort in 2 verschiedene Kategorien unterteilt (Z1 und Z2 Visum), in denen Kurzzeit- und Langzeitaufenthalte (mehr bzw. weniger als 90 Tage) in China unterschieden werden.</li></ul>
Bitte beachten Sie, dass sich mit diesen Änderungen die <b>Bearbeitungszeiten</b> für die meisten Visa erheblich verlängern können (z.B. 7 Tage für ein Z-Visum). Zusätzlich wird es auch Änderungen im Verlängerungsprozess und im Zeitplan geben.
Gute Neuigkeiten für Visaanträge und Verlängerungen, die innerhalb Chinas gestellt werden: Solange sich der Pass bei den Einwanderungsbehörden befindet, erhält der/ die Assignee nun ein „<b>Reisedokument für Ausländer</b>“, mit welchem er/sie innerhalb des Festlands China reisen darf.
<b>Striktere Gesetzeskontrollen </b>
Bitte beachten Sie, dass mit den neuen Vorschriften illegale Aufenthalte (z.B. bei Aufenthalten, die über die Gültigkeit des Visums hinaus gehen), illegale Beschäftigungen (z.B. Arbeiten ohne Arbeitserlaubnis oder über deren Gültigkeitsbereich hinaus) und Verzögerungen bei der Registrierung hart bestraft werden. Assignees und deren Unternehmen, welche die Einreisebestimmungen verletzen, drohen zum einen Geldstrafen zwischen 2.000 RMB und 20.000 RMB sowie Freiheitsstrafen von 10 bis 15 Tagen. Ausländer, die sich ohne gültige Aufenthaltsgenehmigung in China aufhalten, müssen damit rechnen, des Landes verwiesen zu werden und dürfen innerhalb eines bestimmten Zeitraums nicht wieder nach China einreisen.
Auch wenn die Visabestimmungen immer komplexer und komplizierter werden, wird die ICUnet.AG Sie natürlich bei jedem Schritt Ihres des Bewerbungsverfahrens unterstützend begleiten um eine vollständige Compliance zu gewährleisten. Bitte senden Sie Ihre Anfrage an:<br /><b>E-Mail: info@icunet.ag<br />Telefon: +49 (0)851 988666-0</b><br /><br />]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 11 Jun 2013 12:06:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Tradition in Asien, Trend in Europa: Das Drachenbootfest</title>
			<link>http://www.icunet.ag/de/ueber-uns/news/nachrichtendetails/artikel/tradition-in-asien-trend-in-europa-das-drachenbootfest/index.htm</link>
			<description>Mit einer Geschichte von mehr als 2.000 Jahren ist das Drachenbootfest eines der traditionellsten...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Das chinesische Drachenbootfest (端午节, Duānwǔjié), auch bekannt als Duanwu Festival, wird nach dem chinesischen Mondkalender am fünften Tag des fünften Mondmonats gefeiert – dieses Jahr also am 12. Juni. Die Tradition der Drachenbootrennen hat eine gewisse Berühmtheit erlangt und auch in anderen Ländern finden in Anlehnung an diesen schönen chinesischen Feiertag zahlreiche Drachenbootrennen statt.<b></b>
<b>Lebendige Tradition</b>
Die Geschichte des Drachenbootrennens ist sehr stark durch Mythen geprägt: Der bekanntesten Legende nach geht es zurück auf Qu Yuan, einem Staatsdiener und Dichter aus dem alten Kaiserreich China, der sich ca. 278 v. Chr. im Fluss Miluo Jiang ertränkt haben soll. Während seiner Zeit als hoher Beamter des Königshauses kam es immer wieder zu Streitigkeiten mit der Opposition, woraufhin Qu Yuan seines Amtes enthoben sowie aus der Hauptstadt vertrieben wurde. Während der Verbannung entstanden einige seiner berühmtesten Werke, in denen er seine Sorge um das Land und das Volk zum Ausdruck brachte, bevor er sich am fünften Tag des fünften Mondmonats an einen Stein gebunden in den Fluss warf. Daraufhin sollen die Bewohner des Flussufers in ihre Drachenboote gestiegen sein, um ihn zu retten, was ihnen aber nicht gelang. Um wilde Fische abzulenken, warfen sie Reis und andere Nahrungsmittel sowie Xionghuang-Wein ins Wasser. Die Bestandteile dieser Sage sind auch heute noch beim Drachenbootfest zu finden. „So wird traditionell Zongzi, in Bambus- oder Schilfblätter eingewickelte Klebreisklößchen, gegessen und Xionghuang-Wein getrunken“, sagt Danting Cheng, Interkulturelle Beraterin bei der ICUnet.AG in Shanghai. 
<b>Von der Tradition zum sportlichen Ehrgeiz</b>
Der beeindruckendste Brauch des Duanwu ist das Drachenbootrennen. Dazu werden bereits seit vielen Jahrhunderten extra zum Jahrestag dieses Ereignisses unzählige Drachenboote gebaut und reichlich verziert. „So rudern während der Regatten Hunderte von Booten auf Chinas Flüssen um die Wette“, berichtet Cheng. Drachenbootwettkämpfe sind aber nicht nur in China, sondern auch in seinen Nachbarländern Japan und Vietnam weit verbreitet und werden mittlerweile auch außerhalb des asiatischen Raumes veranstaltet. Bis zu 22 Sportler pro Boot bewegen sich im Takt von Trommeln vorwärts und versuchen die Ziellinie als erstes zu erreichen. <b></b>
<b>Drachenboot-Sport für Work-Life-Balance</b>
Längst hat die Tradition auch Einzug in Europa gehalten: So unterstützen viele große Unternehmen firmeneigene Drachenbootteams mit Equipment, nehmen den Sport in das Gesundheitsmanagement mit auf oder nutzen es als Instrument für Teambuilding-Maßnahmen. „Das gemeinsame Fahren im Drachenboot ist ein großes Abenteuer und besitzt einen hohen Spaßfaktor. Gleichzeitig erfordert es Disziplin, einen starken Willen und die Bereitschaft zum Teambuilding, denn nur dann kann das Rennen erfolgreich beendet werden“, erklärt die Chinesin. <b></b>
<b>Fünfter Mondmonat ist „giftig“</b>
Der fünfte Monat wird im chinesischen Bauernkalender auch als 'Giftmonat' bezeichnet, weil in dieser Zeit verschiedene krankheitsübertragende Insekten und Tiere Hochsaison haben und man Gefahr läuft, sich zu infizieren. Aus diesem Grund wird das Drachenbootfest auch zum Anlass genommen, sich gegen derartige Angriffe zu schützen. „Hierfür wird zum Beispiel ein Kräuterbad aus einem Gemisch von Beifuß, Weidenblättern und Kalmus genommen, welches das ganze Jahr gegen alle Krankheiten schützen soll. An die Haustüren werden Beifuß und Kalmus gehängt, um Insekten und böse Geister zu vertreiben und auch Kindern wird ein Duftsäckchen mit Kräutern umgehängt, um sie zu schützen. Zusätzlich wird mit Realgar (einem Mineral) versetzter Wein getrunken“, erklärt die chinesische Beraterin.<br /><br />]]></content:encoded>
			<category>Interkulturelle Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 07 Jun 2013 14:21:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Service international – guten Service gibt es überall. Man muss nur wissen wie man ihn bekommt!</title>
			<link>http://www.icunet.ag/de/ueber-uns/news/nachrichtendetails/artikel/service-international-guten-service-gibt-es-ueberall-man-muss-nur-wissen-wie-man-ihn-bekommt/index.htm</link>
			<description>Asiatische Länder sind bekannt für die hohe Zuvorkommenheit und das stete Lächeln in der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Kulturen unterscheiden sich grundlegend in ihren Werten, ihrer Zeitplanung und in der Servicementalität. Warum freuen wir uns in Nordamerika über die Frage „Was darf ich für Sie tun?“ und wie sind die Spielregeln für besten Service in Asien? Das chinesische Sprichwort „Wer nicht lächeln kann, soll kein Geschäft aufmachen“ spiegelt diesen allgegenwärtigen Servicegedanken und die Haltung wider
<b>Indonesien: Sag niemals nein – oder wann ist ein „ja“ ein „ja“</b>
Immer wieder entsteht bei deutschen Kunden Verwirrung darüber, wann ein „ja“ in Indonesien auch wirklich als positive Zustimmung gedeutet werden kann. Denn es kann die ganze Bandbreite von echter Zustimmung bis hin zu „Ich höre deinen Vorschlag, bin jedoch nicht einverstanden“ abdecken. Erklärt ein Deutscher zum Beispiel einem indonesischen Handwerker, dass dieser die Wand mit Schwammtechnik streichen soll, könnte es durchaus sein, dass die Wand auch Tage später noch weiß ist. Der indonesische Maler wusste schlichtweg nicht, was er genau tun sollte. „Prinzipiell gilt, je konkreter man in seinen Instruktionen und Wünschen gegenüber dem Gesprächspartner wird, desto eher handelt es sich bei dem indonesischen „ja“ um ein echtes „ja““, rät Claudia Ruppert von der<br />ICUnet.AG, die viele Jahre in Indonesien gelebt und gearbeitet hat.
<b>„Europäer haben Uhren, Araber haben die Zeit“</b>
Nicht nur in der Kommunikation werden Unterschiede im Serviceverständnis oder der Kundenbetreuung sehr schnell deutlich. So offenbaren sich auch beim Blick auf die Uhr verschiedene Auffassungen von Zeit. Während in Deutschland Wert auf Pünktlichkeit gelegt wird, spiegelt das Sprichwort „die Eile kommt vom Teufel, die Ruhe vom Barmherzigen“ die Mentalität arabischer Länder gut wider. „Aufgaben werden in arabischen Ländern zwar parallel und der Wichtigkeit nach bearbeitet, strenge Terminpläne funktionieren hier jedoch weniger gut“, weiß Bassam Elemam, Arabien-Experte bei der ICUnet.AG. Außerdem sind Verspätungen ein Zeichen von flexiblem Umgang mit Zeit und gelten nicht als unhöflich. Wenn sich Lieferanten verspäten, darf man dies also als „gewonnene“ Zeit für sich persönlich betrachten.<b></b>
<b>„Ein Wort ist ein Wort“ am Kap der guten Hoffnung</b>
Auch in Südafrika kann man davon ausgehen, dass „just now“ nicht unbedingt „jetzt sofort“ bedeutet. Die Aussage „I will do it now, now“ kann hingegen als feste Zusage gewertet werden. Werden also terminliche Verabredungen zum Beispiel mit Dienstleistern getroffen, sollten Geschäftspartner besonderen Wert auf einen fix vereinbarten Endtermin legen. „Denn wenn man sich vorab versichert hat, gilt in Südafrika: „Ein Wort ist ein Wort.“, weiß Sophia Dorn, interkulturelle Beraterin für Südafrika. Südafrika gilt als sehr serviceorientiert, so ist die rhetorische Frage „May I pack your bag?“ des Mitarbeiters an der Supermarktkasse ebenso selbstverständlich wie das Einpacken des Einkaufs in Tüten. Dieser Service sollte mit einem herzlichen Dank und eventuell mit einem kleinen „Tip“ – Trinkgeld – entlohnt werden.
<b>Gut, wenn man in Russland jemanden kennt</b>
„Problema? Ein Problem? Nitschego – das macht nichts! Ich kenne da jemanden…“ In Russland gibt es immer jemandem im Bekanntenkreis, der genau der Richtige für die jeweilige Herausforderung ist. Kollektiver Service steht hier auf der Tagesordnung. So kann man den Fliesenleger direkt fragen, wer bei der Installation der Küche weiterhelfen könnte. Auch wenn vor Ort ein Kollege oder ein langjähriger Dienstleister oder Kunde ein ernstes persönliches Problem hat, sollte man unbedingt versuchen zu unterstützen und vom eigenen Netzwerk<br />profitieren. „So gewinnt man nicht nur die Loyalität des einzelnen, sondern auch die der anderen, die früher oder später davon erfahren“, erklärt Natalia Spartakova, Russlandexpertin bei der ICUnet.AG. In Russland gibt es daher auch keine festen Grenzen zwischen Freunden und Geschäftspartnern oder Kunden und Dienstleistern – ein persönlicher Konflikt kann auch geschäftliche Konsequenzen nach sich ziehen.]]></content:encoded>
			<category>Interkulturelle Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 27 May 2013 10:49:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Interkulturelles Know-how für Westfalen</title>
			<link>http://www.icunet.ag/de/ueber-uns/news/nachrichtendetails/artikel/interkulturelles-know-how-fuer-westfalen/index.htm</link>
			<description>Die ICUnet.AG eröffnet einen neuen Standort in Münster. Mit seinem zwölften Büro kann das...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Erfolg von Auslandsentsendungen hängt von vielen Faktoren ab: Kulturelles Know-how bei Mitarbeitern gehört genauso dazu wie seine schnelle Integration ins neue Lebensumfeld. Dr. Fritz Audebert, CEO und Gründer der ICUnet.AG, berät Unternehmen in allen Fragen der Internationalisierung. „Wir bauen unsere regionale Expertise mit dem neuen Standort weiter aus und sind mit insgesamt zwölf Standorten in Deutschland, Österreich und China unseren Kunden noch ein Stück näher. Wir sind überzeugt, dass die Kunden davon profitieren.“
<b>Reaktion auf die steigende Nachfrage</b>
Mit Caroline Ruppert als Standortleiterin in Münster konnte die ICUnet.AG eine erfahrene Unternehmerin gewinnen. „Mit einem weiteren Standort im wachstumsstarken Nordrhein-Westfalen begegnen wir der steigenden Nachfrage vieler inhabergeführter mittelständischer Unternehmen nach einem weltweit agierenden Anbieter für interkulturelle Qualifizierung und Relocation Services“, erklärt Caroline Ruppert. 
<b>Jährlich über 8.000 erfolgreiche Auslandsentsendungen </b>
Die ICUnet.AG ist Service-, Innovations- und Qualitätsführer für Assignment Management, Relocation Services, interkulturelle Beratung und Qualifizierung in Deutschland. Das Unternehmen begleitet erfolgreich jährlich über 8.000 Auslandsentsendungen und unterstützt bei 2.500 Visum- und Arbeitserlaubnisverfahren. Zu ihren Kunden gehören inzwischen 24 DAX- und elf Euro Stoxx-Unternehmen sowie mehr als 350 familiengeführte Hidden Champions der europäischen Wirtschaft. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen bestätigen das innovative Konzept und den Unternehmenserfolg. 2011 feierte die ICUnet.AG das zehnjährige Firmenjubiläum. <b></b>
<b>Flächendeckender Service für Deutschland, Österreich und die Schweiz</b>
Die neue Marktpräsenz im exportstarken Nordrhein-Westfalen durch den Zusammenschluss erweitert das bisherige Netzwerk der ICUnet.AG für internationale Dienstleistungen im gesamten deutschsprachigen Raum. Zu den bisherigen Büros in Berlin, Bremen, Frankfurt, Fürth, Hamburg, Köln, Leipzig, Passau, Stuttgart, Wien und Shanghai ist jetzt das Büro in Münster hinzugekommen. Ein weiteres Büro in Zürich wird im Sommer 2013 eröffnet. Das interdisziplinäre Expertenteam der ICUnet.AG besteht nun aus über 140 festen und weit über 350 freien Mitarbeitern mit einer Kompetenz für mehr als 75 Länder und 25 Sprachen. Das stellt einen flächendeckenden Service in der gesamten <br />D-A-CH-Region sicher. <br /><br />]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 09 Apr 2013 15:16:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Easter Egg Roll im Weißen Haus, Küsschen in Russland und Wasser für die Frauen in Ungarn</title>
			<link>http://www.icunet.ag/de/ueber-uns/news/nachrichtendetails/artikel/easter-egg-roll-im-weissen-haus-kuesschen-in-russland-und-wasser-fuer-die-frauen-in-ungarn/index.htm</link>
			<description>Ostern wird in vielen Ländern der Welt zelebriert – doch eine allgemeingültige Regel, wie man...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Um die Herkunft des Wortes ranken sich die verschiedensten Mythen. Woher stammt das Wort Ostern wirklich? Während die einen behaupten, dass sich die Bezeichnung Ostern auf die germanische Göttin „Ostara“ (Göttin des Sonnenaufgangs und des Frühlings) zurückführen lässt, sehen wiederum andere eine Verbindung zwischen Ostern und der Himmelsrichtung Osten, wo die Sonne aufgeht. Dies gilt als Symbol der Auferstehung.&nbsp; 
<b>Was hat Ostern mit Schöpfen zu tun? </b>
Heute vermuten Sprachwissenschaftler dagegen, dass sich das Wort Ostern auf das altnordische Wort „ausa“ bezieht, das übersetzt soviel bedeutet wie „schöpfen“ oder „gießen“ und damit die Taufe als zentrales Ereignis des Christentums in den Mittelpunkt stellt. Aber letztlich rücken all diese Spekulationen um die Wortherkunft in den Hintergrund, wenn sich am Ostersonntag Groß und Klein auf die Ostereiersuche begeben und jede Nation mit ihren ganz eigenen Bräuchen diese Festtagsperiode begeht.&nbsp; <b></b>
<b>Orthodoxe Ostern in Russland und Griechenland</b>
In diesem Jahr findet das Osterfest für orthodoxe Russen und Griechen am 5. Mai statt und damit deutlich später als das christliche Osterfest. Die zeitlich versetzten Termine rühren daher, dass die orthodoxe Kirche ihre Feste nach dem alten julianischen beziehungsweise kirchlichen Kalender berechnet, während der Westen sich am neuzeitlichen gregorianischen Kalender (Sonnen-Mond-Kalender) orientiert.
<b>Lichterprozessionen, Küsschen und Osterkuchen in Russland</b>
Wie das Osterfest aus russischer Perspektive aussieht, beschreibt Natalia Spartakova von der ICUnet.AG, Leiterin der EU-Projekte und Russlandexpertin. Für Russen ist das Osterfest eines der höchsten Feste: „Am Ostersamstag bereiten die Menschen in Russland traditionelle Speisen wie Osterbrot (russisch: кулич [Kulitsch]) und Osterquark (russisch: пасха [Passcha]) vor.&nbsp; Diese Speisen werden anschließend in die Kirche gebracht und dort von einem Priester gesegnet.“ Den Höhepunkt der Feierlichkeiten um die Auferstehung Jesu Christi bilden aber sicherlich die festlichen Prozessionen in der Osternacht. „Es ist eine ganz spezielle Atmosphäre, wenn sich die Menschen um Mitternacht in und um die Kirchen versammeln und darauf warten, dass die Auferstehung Jesu Christi mit Glockenläuten angekündigt wird“, erklärt Spartakova. Anschließend folgt eine feierliche Prozession um die Kirche, die von freudigem Gesang und Kerzenlicht begleitet wird. Den Schlusspunkt in der Osternacht setzt schließlich eine Messe, die bis zum Morgengrauen andauert. „Am nächsten Morgen entschädigt das Ostermahl für die nächtlichen Strapazen“, fügt die interkulturelle Beratern hinzu. 
In Russland begrüßt man sich am Ostersonntag generell mit drei Küsschen auf die Wange. Wer zur Osterzeit in Russland unterwegs ist, sollte sich nicht wundern, wenn er von Wildfremden mit den Worten „Xристос Воскресе“ [Christos Woskrese] angesprochen wird. Das bedeutet soviel wie „Christus ist auferstanden“. Die Kürzel XB finden sich auch gerne mal auf russischen Postkarten oder als Verzierung auf den in Russland üblichen roten Ostereiern oder dem Osterkuchen.&nbsp; <b></b>
<b>Ungarische Ostern: Wasser für die Frauen und Ostereier für die Männer</b>
„Husvét” ist die ungarische Bezeichnung für Ostern. Ins Deutsche übersetzt bedeutet das so viel wie „fleischlos“ oder die Wegnahme des Fleisches – in Ungarn wird damit das Ende der Fastenzeit eingeläutet. Einem alten ungarischen Brauch zufolge werden Frauen und Mädchen mit einer Kanne Wasser begossen. „Wasser ist das Symbol des Lebens, aber auch der Reinigung und des Neubeginns, es soll Frauen vor Krankheiten schützen und sie gesund und schön erhalten“, erklärt Carolin Hacker, Ungarnexpertin bei der ICUnet.AG. Bevor die Prozedur des Begießens beginnt, werden die Frauen und Mädchen aber erst um Erlaubnis gebeten – die Männer müssen dazu kurze Gedichte aufsagen. Auf die Frage, woher dieser Brauch ursprünglich stammt, antwortet die Ungarnexpertin: „Die Tradition des Begießens geht auf einen alten heidnischen Fruchtbarkeitszauber zurück und ist auch heute noch ein weit verbreiteter Brauch.“ Um aber auch den Männern eine Freude zu bereiten, erhalten diese im Gegenzug selbst bemalte und aufwendig verzierte Ostereier oder auch einen Schnaps. <b></b>
<b>Ostern in den USA – Easter Egg Roll vom Capitol Hill </b>
Zum Osterfest lassen sich die Amerikaner etwas Besonderes einfallen. Neben Osterhasen, Ostereiern oder Festtagsgottesdiensten findet jedes Jahr am Ostermontag im Garten des Weißen Hauses ein ganz spezielles Event statt – unter Amerikanern auch unter dem Namen Easter Egg Roll bekannt. „Auf einem abgegrenzten Gartenstück des Weißen Hauses rollen Kinder bunt bemalte Eier mit großen Holzlöffeln um die Wette“, beschreibt Kenneth Myers, interkultureller Berater bei der ICUnet.AG, diesen Brauch. Der Präsident höchstpersönlich überreicht die dazu notwendigen Utensilien und Angestellte des Weißen Hauses verteilen im Hasenkostüm Schokolade. Angeblich stammt dieser Brauch aus Schottland und wird bereits seit dem 19. Jahrhundert in den Vereinigten Staaten Amerikas praktiziert. Nicht weniger originell dürfte auch die „Easter Parade“ auf der 5th Avenue in New York sein. Dort ziehen am Ostersonntag bunt geschmückte Wagen und schrill verkleidete Leute durch die Straßen. <b></b>
<b>Der arabische Raum und Ostern</b>
Obwohl sich die Christen im arabischen Raum in der Minderheit befinden, gibt es auch dort einige Osterbräuche. In Ägypten feiern zum Beispiel die christlichen Kopten, Angehörige der Orthodoxen Kirche, die Auferstehung Jesu Christi am Ostersonntag. Aber es gibt auch ein gemeinsames Fest der Christen und Muslime. „Ganz Ägypten feiert am Ostermontag das Sham al-Naseem-Fest“, sagt Bassam Elemam, interkultureller Berater bei der ICUnet.AG. Dieses Fest ist ein altes pharaonisches Fest, das die Wiederkehr des Frühlings feiert. Die Rituale wiederholen sich seit 1000 Jahren: man frühstückt bemalte Eier, geht in die Parks und isst salzige Fische. Sham al-Naseem ist ein Nationalfeiertag.<b></b>
<b>Der Glaube versetzt Berge und lässt philippinische Kinder wachsen</b>
In China spielt Ostern nahezu keine Rolle. Obwohl in den letzten Jahren immer mehr abendländische Feste eingebürgert wurden, zählt Ostern nicht dazu. Warum? Für Chinesen müssen Feste einen Nutzen haben, bei Weihnachten, Valentinstag, Mutter- oder Vatertag ist das eher der Fall, weshalb diese Feiertage einen höheren Stellenwert genießen als Ostern. In Südostasien sind die Philippinen das größte christlich geprägte Land, dort versteckt der „Osterhase“ bunte Ostereier und Süßigkeiten. Die Filipinos sind auch für eine ganz spezielle Ostertradition bekannt: Wenn die Osterglocken läuten, fassen Eltern ihre Kinder am Kopf und heben diese hoch. Man glaubt, dass die Kinder auf diese Weise größer werden.
<b>Die Karwoche im Überblick</b>
Feiertage sind ein jahrtausendelanger Bestandteil der Kultur und gliedern den Jahresverlauf. Trotzdem wissen heute viele Menschen nicht mehr, was zum Beispiel mit dem Palmsonntag, dem Gründonnerstag oder dem Karfreitag gefeiert wird.&nbsp; 
<b>Der Palmsonntag: </b>In diesem Jahr fällt der Palmsonntag auf den 24. März und leitet damit den sechsten und letzten Sonntag der Fastenzeit ein. Der Palmzweig ist das bestimmende Symbol des Sonntags vor der nun beginnenden Karwoche – ihm verdankt das Fest auch seinen Namen. Christen gedenken am Palmsonntag der Ankunft Jesu Christi in Jerusalem. Auf dem Rücken eines Esels ist der Sohn Gottes unter dem Jubel der Menschen in die Stadt eingezogen. Ihm zu Ehren schwenkte die Menge Palmzweige, die damals ein Zeichen für die Königswürde darstellten. Und auch heute noch sind Palmzweige ein fester Bestandteil in der österlichen Dekoration vieler Haushalte. &nbsp;
<b>Der Gründonnerstag: </b>Mit dem Gründonnerstag beginnen die drei Tage, in denen die Leidenszeit Jesu ihren Höhepunkt erreicht. Am Abend vor seiner Kreuzigung nahm Jesus von Nazareth zusammen mit seinen zwölf Jüngern das letzte Abendmahl ein. Er begründete damit die Eucharistie, indem er das Brot brach und mit den Teilnehmern des Mahles teilte sowie mit Ihnen Wein aus einem gemeinsamen Kelch trank. Woher die Bezeichnung Gründonnerstag stammt, ist unklar. Ob der Name von einem Datum kommt, an dem unsere Vorfahren grüne Kräuter aßen oder ob er auf die „Grünen“, die Büßer zurückgeht oder aber mit dem Wort „Greinen“ wie Weinen in Verbindung steht, wird vielfach diskutiert. 
<b>Der Karfreitag:&nbsp;</b>An diesem Tag gedenken Christen des Kreuztodes Jesu Christi. Am Karfreitag wird traditionell kein Fleisch gegessen, stattdessen gibt es Fischgerichte zum Mittag- oder Abendessen. Mit dem Karfreitag endet aber auch die Zeit der Abstinenz und des Fastens – allen Diäten zum Trotz kann man sich nun wieder das ein oder andere Schokoei gönnen.&nbsp; 
<b>Der Karsamstag: </b>Die Osternacht, die Nacht vom Karsamstag auf den Ostersonntag, im Liturgischen Jahr die „Nacht der Nächte“: Was nun beginnt, ist eine Nacht des Wachens und Betens zum Gedenken an die Auferstehung Jesu Christi von den Toten. Die Kirchen in Mitteleuropa begehen diesen Tag in der Regel in aller Stille, erst in der Nacht zum Ostersonntag fangen die ersten feierlichen Gottesdienste an. 
<b>Der Ostersonntag: </b>Jeweils am ersten Sonntag nach dem Frühlingsvollmond wird die Auferstehung Jesu Christi gefeiert. Für die weniger Gläubigen ist es ein Tag wie Weihnachten, an dem die Familie zusammenkommt und die Kinder sich an der Ostereiersuche erfreuen. 
<b>Der Ostermontag:</b> Zusammen mit dem zweiten Weihnachtsfeiertag am 26. oder dem Pfingstmontag gehört er zu den jeweils zweiten Feiertagen dieser drei christlichen Hauptfeste. Um den Menschen wenigstens an einem der Werktage den Besuch eines Festgottes¬dienst¬es zu ermöglichen, wurden die zweiten Feiertage jeweils an den Montagen eingeführt.<br /><br />]]></content:encoded>
			<category>Interkulturelle Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 27 Mar 2013 09:08:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Von Mazzen bis Frühjahrsputz: Juden feiern weltweit das Pessachfest </title>
			<link>http://www.icunet.ag/de/ueber-uns/news/nachrichtendetails/artikel/von-mazzen-bis-fruehjahrsputz-juden-feiern-weltweit-das-pessachfest-2/index.htm</link>
			<description>Was das Osterfest für Christen ist, ist das Pessachfest für Juden. Am 26. März beginnen die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Pessachfest dauert vom 26. März bis 2. April und erinnert an den Auszug des jüdischen Volkes aus Ägypten und der damit verbundenen Flucht vor Unterdrückung und Sklaverei durch den ägyptischen Pharao. „Das Fest steht für die Befreiung des Volkes nach Eintreten der zehn Plagen, die durch G’tt einhergingen. Juden schreiben das Wort Gott übrigens nicht aus, um den Begriff nicht unnötig zu verwenden“, erklärt Deborah Schnabel, interkulturelle Beraterin bei der ICUnet.AG. Der Auszug aus Ägypten ist der Mittelpunkt der jüdischen Geschichte, da er den Anfang eines freien jüdischen Volkes symbolisiert. <b></b>
<b>Sieben Tage ohne gesäuertes Brot</b>
Pessach wird mit zwei sogenannten „Seder“-Abenden eingeleitet, an denen bestimmte Dinge gegessen werden, die symbolisch für die Sklaverei stehen. „Typische Speisen an diesen Abenden sind zum Beispiel das Bitterkraut oder das Salzwasser, welches an die vergossenen Tränen erinnern soll“, sagt Schnabel. Der Tradition zufolge dürfen Juden während der Pessachwoche sieben Tage lang kein gesäuertes Brot essen. Warum das so ist, erklärt die interkulturelle Beraterin, die selbst Jüdin ist. „Die Juden hatten beim Auszug aus Ägypten nur Wasser und Mehl zur Verfügung, was sie in der Eile zu einer Art Brot verarbeiteten.“ Auch heutzutage nehmen viele Anhänger des jüdischen Glaubens während dieser Festtagsperiode keine gesäuerten Speisen zu sich, was bedeutet, dass zu dieser Zeit weder Brot, Nudeln oder Kuchen auf dem Speiseplan stehen. Stattdessen wird eine Art Kräcker gegessen, den die Juden als „Mazzen“ bezeichnen. Ein weiterer Brauch im Zusammenhang mit dem Pessachfest ist ein ausgedehnter Frühjahrsputz, der die Festtagswoche einleitet und bei dem die gesamte Familie übriggebliebene Brotkrümmel beseitigt. <b></b>
<b>Was bedeutet eigentlich Pessach?</b>
Das Wort Pessach stammt aus dem Hebräischen und bedeutet soviel wie &quot;Vorübergehen&quot; oder &quot;Überspringen&quot;. Der Sinn dahinter ist, dass eine der zehn Plagen, die Gott als Strafe über das ägyptische Volk verhängte, alle Juden „übersprang“ und nur die ägyptische Bevölkerung traf. <br /><br />]]></content:encoded>
			<category>Interkulturelle Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 25 Mar 2013 14:47:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Mit Kundenorientierung und Innovationen zum globalen Erfolg</title>
			<link>http://www.icunet.ag/de/ueber-uns/news/nachrichtendetails/artikel/mit-kundenorientierung-und-innovationen-zum-globalen-erfolg/index.htm</link>
			<description>Die ICUnet.AG ist erneut im Benchmarking-Wettbewerb „Deutschlands kundenorientierteste...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Kunde mit seinen Bedürfnissen im Zentrum der  Unternehmenstätigkeit – das Erfolgskonzept der ICUnet.AG hat sich auch  dieses Jahr als gewinnbringend erwiesen. Erneut hat es das Unternehmen  auf Platz 7 des Wettbewerbs „Deutschlands  kundenorientierteste Dienstleister“ geschafft. Überzeugen konnte die  ICUnet.AG vor allem durch ihre maßgeschneiderten Konzepte, ihre hohe  Preistransparenz und ihre Innovationskraft. „Der hohe Einsatz für Forschung und Entwicklung macht das Unternehmen  und das Geschäftsmodell sehr einzigartig“, betont Thorsten Peter  von Service Rating in seiner Laudatio.
<b>Stolz auf das Vertrauen ihrer Kunden</b>
Bei der offiziellen Preisverleihung am 19. März im RheinEnergie Stadion in Köln nahmen Carl Leifgen, Sophia Meza Vergara sowie Natalia Spartakova von der ICUnet.AG Köln stolz den renommierten Preis entgegen: „Wir danken unseren  Kunden für das Vertrauen. Immerhin waren sie es, die uns in der  Kundenbefragung unter die Top 10 gewählt haben. Die Auszeichnung bestärkt uns darin, die  eingeschlagene Richtung beizubehalten und unseren Kunden künftig noch  mehr integrierte Serviceleistungen anzubieten.“ 
<b>Einzigartige Marktposition</b> 
Im gesamten Ranking konnte sich die ICUnet.AG als einziges  Beratungsunternehmen für internationale HR-Lösungen in den Top 10  platzieren. „Wir stellen uns immer wieder dem Vergleich mit unseren  Marktbegleitern im Wettbewerb der Kundenorientierung. Uns kontinuierlich  in Frage zu stellen bildet die Basis unserer Philosophie, uns für  unsere Kunden stets weiterzuentwickeln“, betont Dr. Fritz Audebert, Vorstandsvorsitzender der ICUnet.Ag, in Bezug auf die Bedeutung des  Kundenwerts in der ICUnet.AG.
<b>ICUneXtDestination für INNOVATIONSPREIS IT ausgezeichnet</b>
Mit dem INNOVATIONSPREIS IT ist die ICUnet.AG außerdem für ihr Relocation Tool ICUneXtDestination (IND) ausgezeichnet worden. Die Initiative Mittelstand prämiert mit dem INNOVATIONSPREIS-IT Firmen mit innovativen IT-Lösungen und hohem Nutzwert für den Mittelstand. Die Experten-Jury zeichnete die ICUnet.AG in dieser Kategorie mit dem Prädikat BEST OF 2013 aus. Das innovative Assignment Management Tool ICUneXtDestination reduziert die Komplexität der Relocation und erleichtert die Kommunikation und Koordination bei Entsendungen zwischen Unternehmen, ihren Expatriates und HR-Mitarbeitern. <br /><br />]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 22 Mar 2013 10:16:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Happy St. Patrick´s Day – weit mehr als Kleeblätter und Guinness</title>
			<link>http://www.icunet.ag/de/ueber-uns/news/nachrichtendetails/artikel/happy-st-patricks-day-weit-mehr-als-kleeblaetter-und-guinness/index.htm</link>
			<description>Grün gekleidete Menschen, große Paraden, Kleeblätter und wilde Trinkgelage – diese Gedanken...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der St. Patrick´s Day ist einer der beliebtesten Feiertage in und um Irland. Offiziell haben zwar nur die Iren frei, doch auch viele Nicht-Iren feiern den St. Patrick´s Day gebührend. Mit welchen Bräuchen und Traditionen der Tag in Irland gefeiert wird, erklärt Iris Schneider, Interkulturelle Beraterin bei der ICUnet.AG: „Zu Ehren Sankt Patricks, einem der wichtigsten Heiligen in Irland, wird jedes Jahr zu seinem Todestag, dem 17. März, ein großes Fest gefeiert. Nach Möglichkeit werden dabei Lebensmittel wie Donuts, Kuchen, Limonade oder Bier mit grüner Lebensmittelfarbe eingefärbt, in Chicago haben irische Emigranten sogar schon öfter den Chicago River grün gefärbt“, berichtet die Irlandexpertin. 
<b>Kleeblatt (Shamrock) als Symbol für das Christentum</b>
Auch das irische Nationalsymbol, das Shamrock, ist an diesem Feiertag ein gern getragenes Accessoire. „Im Rahmen seiner Missionstätigkeit nutzte Sankt Patrick das dreiblättrige Kleeblatt als Symbol, um den Iren das Christentum näher zu bringen“, klärt Schneider dieses Brauchtum auf. Was viele jedoch nicht wissen ist, dass die Iren an diesem Tag nicht nur ihren Nationalheiligen feiern, sondern auch die Leprechauns, kleine gnomartige Wesen, hochleben lassen. „Die Geschichten um die „little people“ sind Teil des kulturellen Wissens und dürfen deshalb an so einem Tag natürlich auch nicht fehlen“, sagt die Irland und UK-Expertin. <b></b>
<b>Sankt Patrick – Missionar und Schlangenvertreiber</b>
Ursprünglich geht der Feiertag auf den irischen Nationalhelden Sankt Patrick zurück, der im vierten Jahrhundert nach Christus lebte und Irland zum ersten Mal erfolgreich christlich missionierte. Viele Mythen ranken sich um seine Existenz: Eine Legende lautet, dass er neben seiner missionarischen Tätigkeit auch die Schlangen von der Insel vertrieben haben soll. Heute ist sein Todestag ein offizieller Feiertag in der Republik Irland, in Nordirland, im britischen Überseegebiet Montserrat sowie der kanadischen Provinz Neufundland. Mit großen Paraden in New York, Chicago oder London wird der St. Patrick´s Day rund um den Globus gefeiert und auch die Irish-Pubs haben Hochkonjunktur.
<b>Von Pisa nach München bis Rio de Janeiro – Bauwerke erstrahlen in Grün</b>
Mit der weltweiten „Greening“-Kampagne wollen die Iren viele bekannte Bauwerke grün erstrahlen lassen. Neben dem Empire State Building in New York, dem Schiefen Turm von Pisa oder der Christus-Statue in Rio de Janeiro soll auch die Allianz-Arena in München am 17. März grün beleuchtet werden. 
Zu einer der größten und aufregendsten Paraden zählt die St. Patrick´s Parade in Dublin. Seit 1995 findet sie immer am Haupttag des mehrtägigen St. Patrick´s Festivals statt und startet um 12 Uhr mittags. Letztes Jahr verzeichnete das Festival über eine Million Besucher – damit zählt es zu einem der größten in Irland. Eigentlich stammt die Tradition, den St. Patrick´s Day mit einer bunten Parade zu begehen, jedoch aus Amerika. Die dort lebenden Emigranten gedenken damit ihrer Wurzeln und zelebrieren am liebevoll genannten „St. Paddy Day“ ihr „Irish-Sein“.&nbsp; Das Motto des diesjährigen Festivals lautet „The Gathering“ und widmet sich den verschiedenen historischen und kulturellen Einflüssen des Landes. <br /><br />]]></content:encoded>
			<category>Interkulturelle Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 13 Mar 2013 09:37:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Internationaler Frauentag 2013 – und die immer währende Frage der Gleichberechtigung</title>
			<link>http://www.icunet.ag/de/ueber-uns/news/nachrichtendetails/artikel/internationaler-frauentag-2013-und-die-immer-waehrende-frage-der-gleichberechtigung/index.htm</link>
			<description>Ein Gedenktag mit Tradition: Am 8. März feiern weite Teile der Welt zum 102. Mal den...</description>
			<content:encoded><![CDATA[„Heute für Morgen Zeichen setzen“ lautet das Motto des Internationalen Frauentags, der weltweit mit zahlreichen Veranstaltungen gefeiert wird und auch von vielen Unternehmen unterstützt wird. Die historischen Wurzeln des Tages reichen bis in die Zeit des ersten Weltkriegs zurück, als Frauen sich immer vehementer für die Gleichberechtigung und ein Wahlrecht einsetzten. Im Jahr 1977 erklärte die UNO schließlich den Internationalen Frauentag zum offiziellen Feiertag. Heute genießt der Tag in vielen Ländern einen hohen Stellenwert, in Russland zum Beispiel haben die Frauen arbeitsfrei und auch in China dürfen die Frauen am Nachmittag die Arbeit niederlegen. „In Russland ist dieser Tag ein ganz spezieller Feiertag für alle Frauen, an dem die Frauen von ihren Männern, männlichen Kollegen und Kindern verwöhnt werden – sozusagen eine Kombination aus Valentins- und Muttertag“, erklärt die gebürtige Russin Natalia Spartakova, Leiterin der EU-Projekte bei der ICUnet.AG. Und auch Blumen dürfen an diesem Tag natürlich nicht&nbsp; fehlen: „Für gewöhnlich bekommen die Frauen an diesem Tag, Tulpen oder Mimosen aber auch andere Blumen&quot;, fügt sie hinzu. <b></b>
<b>Zwischen Emanzipation und Gleichberechtigung</b>
Der Internationale Frauentag wird aber auch kritisch gesehen. So sagt zum Beispiel die luxemburgische EU-Kommissarin Vivianne Reding: „Solange wir einen Frauentag feiern müssen, bedeutet das, dass wir keine Gleichberechtigung haben. […] Das Ziel ist die Gleichberechtigung, damit wir solche Tage nicht mehr brauchen.“ Wo steht die Frauenbewegung eigentlich in Zeiten der Gleichberechtigung und der Emanzipation? Braucht es überhaupt noch so etwas wie einen Internationalen Frauentag? Heute gelingt es immer mehr Frauen, Beruf und Familie zu vereinen und sich den Traum einer Karriere mit Kind zu verwirklichen. Frauen, die beruflich erfolgreich sind, werden oft mit Führungsqualitäten wie emotionaler Intelligenz, Multitasking, Zielstrebigkeit oder Teamgeist in Verbindung gebracht – Eigenschaften, um die sie wohl auch von so manchen männlichen Kollegen beneidet werden. Und trotzdem verdienen Frauen laut einer Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) im Schnitt rund 16 Prozent weniger als Männer und schaffen es trotz gleicher oder besserer Qualifikation seltener in Top-Positionen. Deutschland ist sogar Spitzenreiter, was das Lohngefälle zwischen Männern und Frauen anbelangt. Hierzulande verdienen Frauen durchschnittlich 21,6 Prozent weniger als Männer.&nbsp; <b></b>
<b>Homeoffice, Betriebskindergärten, flexible Arbeitszeiten &amp; Co</b>
Als positives Beispiel gehen dagegen die skandinavischen Länder voran: Seit 2006 müssen in Norwegen zum Beispiel 40 Prozent der Aufsichtsratmitglieder weiblich sein. In Zukunft könnten solche Personalstrategien wie das Homeoffice, flexible Arbeitszeiten oder Teilzeitmodelle Schule machen; einige Firmen setzen schon jetzt bewusst auf diese Möglichkeiten, um berufstätigen Frauen mit Familie eine Karriere-Chance zu geben. 
Wer aber am Internationalen Frauentag bei seiner Geschäftspartnerin, Frau oder Freundin den einen oder anderen Pluspunkt sammeln will, der kann mit einer kleinen Aufmerksamkeit nichts falsch machen. Und einen finalen Insidertipp gibt schließlich noch Natalia Spartakova: „Russische Geschäftspartnerinnen oder Kolleginnen freuen sich am 8. März sicherlich über eine Glückwunsch-E-Mail oder auch eine Blume.“<br /><br />Weitere Informationen zur OECD-Studie <link http://www.oecd.org/document/20/0,3746,de_34968570_35008930_49829460_1_1_1_1,00.html _blank external-link-new-window>hier</link>.]]></content:encoded>
			<category>Interkulturelle Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 06 Mar 2013 14:35:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
	</channel>
</rss>