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		<title>ICUnet.AG - Interkulturelle Nachrichten</title>
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		<description>ICUnet.AG - Ihre erste Adresse für Interkulturelles Training</description>
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			<title>ICUnet.AG - Interkulturelle Nachrichten</title>
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		<lastBuildDate>Tue, 09 Apr 2013 15:16:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Interkulturelles Know-how für Westfalen</title>
			<link>http://www.icunet.ag/ueber-uns/news/nachrichtendetails/artikel/interkulturelles-know-how-fuer-westfalen/index.htm</link>
			<description>Die ICUnet.AG eröffnet einen neuen Standort in Münster. Mit seinem zwölften Büro kann das...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Erfolg von Auslandsentsendungen hängt von vielen Faktoren ab: Kulturelles Know-how bei Mitarbeitern gehört genauso dazu wie seine schnelle Integration ins neue Lebensumfeld. Dr. Fritz Audebert, CEO und Gründer der ICUnet.AG, berät Unternehmen in allen Fragen der Internationalisierung. „Wir bauen unsere regionale Expertise mit dem neuen Standort weiter aus und sind mit insgesamt zwölf Standorten in Deutschland, Österreich und China unseren Kunden noch ein Stück näher. Wir sind überzeugt, dass die Kunden davon profitieren.“
<b>Reaktion auf die steigende Nachfrage</b>
Mit Caroline Ruppert als Standortleiterin in Münster konnte die ICUnet.AG eine erfahrene Unternehmerin gewinnen. „Mit einem weiteren Standort im wachstumsstarken Nordrhein-Westfalen begegnen wir der steigenden Nachfrage vieler inhabergeführter mittelständischer Unternehmen nach einem weltweit agierenden Anbieter für interkulturelle Qualifizierung und Relocation Services“, erklärt Caroline Ruppert. 
<b>Jährlich über 8.000 erfolgreiche Auslandsentsendungen </b>
Die ICUnet.AG ist Service-, Innovations- und Qualitätsführer für Assignment Management, Relocation Services, interkulturelle Beratung und Qualifizierung in Deutschland. Das Unternehmen begleitet erfolgreich jährlich über 8.000 Auslandsentsendungen und unterstützt bei 2.500 Visum- und Arbeitserlaubnisverfahren. Zu ihren Kunden gehören inzwischen 24 DAX- und elf Euro Stoxx-Unternehmen sowie mehr als 350 familiengeführte Hidden Champions der europäischen Wirtschaft. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen bestätigen das innovative Konzept und den Unternehmenserfolg. 2011 feierte die ICUnet.AG das zehnjährige Firmenjubiläum. <b></b>
<b>Flächendeckender Service für Deutschland, Österreich und die Schweiz</b>
Die neue Marktpräsenz im exportstarken Nordrhein-Westfalen durch den Zusammenschluss erweitert das bisherige Netzwerk der ICUnet.AG für internationale Dienstleistungen im gesamten deutschsprachigen Raum. Zu den bisherigen Büros in Berlin, Bremen, Frankfurt, Fürth, Hamburg, Köln, Leipzig, Passau, Stuttgart, Wien und Shanghai ist jetzt das Büro in Münster hinzugekommen. Ein weiteres Büro in Zürich wird im Sommer 2013 eröffnet. Das interdisziplinäre Expertenteam der ICUnet.AG besteht nun aus über 140 festen und weit über 350 freien Mitarbeitern mit einer Kompetenz für mehr als 75 Länder und 25 Sprachen. Das stellt einen flächendeckenden Service in der gesamten <br />D-A-CH-Region sicher. <br /><br />]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 09 Apr 2013 15:16:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Easter Egg Roll im Weißen Haus, Küsschen in Russland und Wasser für die Frauen in Ungarn</title>
			<link>http://www.icunet.ag/ueber-uns/news/nachrichtendetails/artikel/easter-egg-roll-im-weissen-haus-kuesschen-in-russland-und-wasser-fuer-die-frauen-in-ungarn/index.htm</link>
			<description>Ostern wird in vielen Ländern der Welt zelebriert – doch eine allgemeingültige Regel, wie man...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Um die Herkunft des Wortes ranken sich die verschiedensten Mythen. Woher stammt das Wort Ostern wirklich? Während die einen behaupten, dass sich die Bezeichnung Ostern auf die germanische Göttin „Ostara“ (Göttin des Sonnenaufgangs und des Frühlings) zurückführen lässt, sehen wiederum andere eine Verbindung zwischen Ostern und der Himmelsrichtung Osten, wo die Sonne aufgeht. Dies gilt als Symbol der Auferstehung.&nbsp; 
<b>Was hat Ostern mit Schöpfen zu tun? </b>
Heute vermuten Sprachwissenschaftler dagegen, dass sich das Wort Ostern auf das altnordische Wort „ausa“ bezieht, das übersetzt soviel bedeutet wie „schöpfen“ oder „gießen“ und damit die Taufe als zentrales Ereignis des Christentums in den Mittelpunkt stellt. Aber letztlich rücken all diese Spekulationen um die Wortherkunft in den Hintergrund, wenn sich am Ostersonntag Groß und Klein auf die Ostereiersuche begeben und jede Nation mit ihren ganz eigenen Bräuchen diese Festtagsperiode begeht.&nbsp; <b></b>
<b>Orthodoxe Ostern in Russland und Griechenland</b>
In diesem Jahr findet das Osterfest für orthodoxe Russen und Griechen am 5. Mai statt und damit deutlich später als das christliche Osterfest. Die zeitlich versetzten Termine rühren daher, dass die orthodoxe Kirche ihre Feste nach dem alten julianischen beziehungsweise kirchlichen Kalender berechnet, während der Westen sich am neuzeitlichen gregorianischen Kalender (Sonnen-Mond-Kalender) orientiert.
<b>Lichterprozessionen, Küsschen und Osterkuchen in Russland</b>
Wie das Osterfest aus russischer Perspektive aussieht, beschreibt Natalia Spartakova von der ICUnet.AG, Leiterin der EU-Projekte und Russlandexpertin. Für Russen ist das Osterfest eines der höchsten Feste: „Am Ostersamstag bereiten die Menschen in Russland traditionelle Speisen wie Osterbrot (russisch: кулич [Kulitsch]) und Osterquark (russisch: пасха [Passcha]) vor.&nbsp; Diese Speisen werden anschließend in die Kirche gebracht und dort von einem Priester gesegnet.“ Den Höhepunkt der Feierlichkeiten um die Auferstehung Jesu Christi bilden aber sicherlich die festlichen Prozessionen in der Osternacht. „Es ist eine ganz spezielle Atmosphäre, wenn sich die Menschen um Mitternacht in und um die Kirchen versammeln und darauf warten, dass die Auferstehung Jesu Christi mit Glockenläuten angekündigt wird“, erklärt Spartakova. Anschließend folgt eine feierliche Prozession um die Kirche, die von freudigem Gesang und Kerzenlicht begleitet wird. Den Schlusspunkt in der Osternacht setzt schließlich eine Messe, die bis zum Morgengrauen andauert. „Am nächsten Morgen entschädigt das Ostermahl für die nächtlichen Strapazen“, fügt die interkulturelle Beratern hinzu. 
In Russland begrüßt man sich am Ostersonntag generell mit drei Küsschen auf die Wange. Wer zur Osterzeit in Russland unterwegs ist, sollte sich nicht wundern, wenn er von Wildfremden mit den Worten „Xристос Воскресе“ [Christos Woskrese] angesprochen wird. Das bedeutet soviel wie „Christus ist auferstanden“. Die Kürzel XB finden sich auch gerne mal auf russischen Postkarten oder als Verzierung auf den in Russland üblichen roten Ostereiern oder dem Osterkuchen.&nbsp; <b></b>
<b>Ungarische Ostern: Wasser für die Frauen und Ostereier für die Männer</b>
„Husvét” ist die ungarische Bezeichnung für Ostern. Ins Deutsche übersetzt bedeutet das so viel wie „fleischlos“ oder die Wegnahme des Fleisches – in Ungarn wird damit das Ende der Fastenzeit eingeläutet. Einem alten ungarischen Brauch zufolge werden Frauen und Mädchen mit einer Kanne Wasser begossen. „Wasser ist das Symbol des Lebens, aber auch der Reinigung und des Neubeginns, es soll Frauen vor Krankheiten schützen und sie gesund und schön erhalten“, erklärt Carolin Hacker, Ungarnexpertin bei der ICUnet.AG. Bevor die Prozedur des Begießens beginnt, werden die Frauen und Mädchen aber erst um Erlaubnis gebeten – die Männer müssen dazu kurze Gedichte aufsagen. Auf die Frage, woher dieser Brauch ursprünglich stammt, antwortet die Ungarnexpertin: „Die Tradition des Begießens geht auf einen alten heidnischen Fruchtbarkeitszauber zurück und ist auch heute noch ein weit verbreiteter Brauch.“ Um aber auch den Männern eine Freude zu bereiten, erhalten diese im Gegenzug selbst bemalte und aufwendig verzierte Ostereier oder auch einen Schnaps. <b></b>
<b>Ostern in den USA – Easter Egg Roll vom Capitol Hill </b>
Zum Osterfest lassen sich die Amerikaner etwas Besonderes einfallen. Neben Osterhasen, Ostereiern oder Festtagsgottesdiensten findet jedes Jahr am Ostermontag im Garten des Weißen Hauses ein ganz spezielles Event statt – unter Amerikanern auch unter dem Namen Easter Egg Roll bekannt. „Auf einem abgegrenzten Gartenstück des Weißen Hauses rollen Kinder bunt bemalte Eier mit großen Holzlöffeln um die Wette“, beschreibt Kenneth Myers, interkultureller Berater bei der ICUnet.AG, diesen Brauch. Der Präsident höchstpersönlich überreicht die dazu notwendigen Utensilien und Angestellte des Weißen Hauses verteilen im Hasenkostüm Schokolade. Angeblich stammt dieser Brauch aus Schottland und wird bereits seit dem 19. Jahrhundert in den Vereinigten Staaten Amerikas praktiziert. Nicht weniger originell dürfte auch die „Easter Parade“ auf der 5th Avenue in New York sein. Dort ziehen am Ostersonntag bunt geschmückte Wagen und schrill verkleidete Leute durch die Straßen. <b></b>
<b>Der arabische Raum und Ostern</b>
Obwohl sich die Christen im arabischen Raum in der Minderheit befinden, gibt es auch dort einige Osterbräuche. In Ägypten feiern zum Beispiel die christlichen Kopten, Angehörige der Orthodoxen Kirche, die Auferstehung Jesu Christi am Ostersonntag. Aber es gibt auch ein gemeinsames Fest der Christen und Muslime. „Ganz Ägypten feiert am Ostermontag das Sham al-Naseem-Fest“, sagt Bassam Elemam, interkultureller Berater bei der ICUnet.AG. Dieses Fest ist ein altes pharaonisches Fest, das die Wiederkehr des Frühlings feiert. Die Rituale wiederholen sich seit 1000 Jahren: man frühstückt bemalte Eier, geht in die Parks und isst salzige Fische. Sham al-Naseem ist ein Nationalfeiertag.<b></b>
<b>Der Glaube versetzt Berge und lässt philippinische Kinder wachsen</b>
In China spielt Ostern nahezu keine Rolle. Obwohl in den letzten Jahren immer mehr abendländische Feste eingebürgert wurden, zählt Ostern nicht dazu. Warum? Für Chinesen müssen Feste einen Nutzen haben, bei Weihnachten, Valentinstag, Mutter- oder Vatertag ist das eher der Fall, weshalb diese Feiertage einen höheren Stellenwert genießen als Ostern. In Südostasien sind die Philippinen das größte christlich geprägte Land, dort versteckt der „Osterhase“ bunte Ostereier und Süßigkeiten. Die Filipinos sind auch für eine ganz spezielle Ostertradition bekannt: Wenn die Osterglocken läuten, fassen Eltern ihre Kinder am Kopf und heben diese hoch. Man glaubt, dass die Kinder auf diese Weise größer werden.
<b>Die Karwoche im Überblick</b>
Feiertage sind ein jahrtausendelanger Bestandteil der Kultur und gliedern den Jahresverlauf. Trotzdem wissen heute viele Menschen nicht mehr, was zum Beispiel mit dem Palmsonntag, dem Gründonnerstag oder dem Karfreitag gefeiert wird.&nbsp; 
<b>Der Palmsonntag: </b>In diesem Jahr fällt der Palmsonntag auf den 24. März und leitet damit den sechsten und letzten Sonntag der Fastenzeit ein. Der Palmzweig ist das bestimmende Symbol des Sonntags vor der nun beginnenden Karwoche – ihm verdankt das Fest auch seinen Namen. Christen gedenken am Palmsonntag der Ankunft Jesu Christi in Jerusalem. Auf dem Rücken eines Esels ist der Sohn Gottes unter dem Jubel der Menschen in die Stadt eingezogen. Ihm zu Ehren schwenkte die Menge Palmzweige, die damals ein Zeichen für die Königswürde darstellten. Und auch heute noch sind Palmzweige ein fester Bestandteil in der österlichen Dekoration vieler Haushalte. &nbsp;
<b>Der Gründonnerstag: </b>Mit dem Gründonnerstag beginnen die drei Tage, in denen die Leidenszeit Jesu ihren Höhepunkt erreicht. Am Abend vor seiner Kreuzigung nahm Jesus von Nazareth zusammen mit seinen zwölf Jüngern das letzte Abendmahl ein. Er begründete damit die Eucharistie, indem er das Brot brach und mit den Teilnehmern des Mahles teilte sowie mit Ihnen Wein aus einem gemeinsamen Kelch trank. Woher die Bezeichnung Gründonnerstag stammt, ist unklar. Ob der Name von einem Datum kommt, an dem unsere Vorfahren grüne Kräuter aßen oder ob er auf die „Grünen“, die Büßer zurückgeht oder aber mit dem Wort „Greinen“ wie Weinen in Verbindung steht, wird vielfach diskutiert. 
<b>Der Karfreitag:&nbsp;</b>An diesem Tag gedenken Christen des Kreuztodes Jesu Christi. Am Karfreitag wird traditionell kein Fleisch gegessen, stattdessen gibt es Fischgerichte zum Mittag- oder Abendessen. Mit dem Karfreitag endet aber auch die Zeit der Abstinenz und des Fastens – allen Diäten zum Trotz kann man sich nun wieder das ein oder andere Schokoei gönnen.&nbsp; 
<b>Der Karsamstag: </b>Die Osternacht, die Nacht vom Karsamstag auf den Ostersonntag, im Liturgischen Jahr die „Nacht der Nächte“: Was nun beginnt, ist eine Nacht des Wachens und Betens zum Gedenken an die Auferstehung Jesu Christi von den Toten. Die Kirchen in Mitteleuropa begehen diesen Tag in der Regel in aller Stille, erst in der Nacht zum Ostersonntag fangen die ersten feierlichen Gottesdienste an. 
<b>Der Ostersonntag: </b>Jeweils am ersten Sonntag nach dem Frühlingsvollmond wird die Auferstehung Jesu Christi gefeiert. Für die weniger Gläubigen ist es ein Tag wie Weihnachten, an dem die Familie zusammenkommt und die Kinder sich an der Ostereiersuche erfreuen. 
<b>Der Ostermontag:</b> Zusammen mit dem zweiten Weihnachtsfeiertag am 26. oder dem Pfingstmontag gehört er zu den jeweils zweiten Feiertagen dieser drei christlichen Hauptfeste. Um den Menschen wenigstens an einem der Werktage den Besuch eines Festgottes¬dienst¬es zu ermöglichen, wurden die zweiten Feiertage jeweils an den Montagen eingeführt.<br /><br />]]></content:encoded>
			<category>Interkulturelle Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 27 Mar 2013 09:08:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Von Mazzen bis Frühjahrsputz: Juden feiern weltweit das Pessachfest </title>
			<link>http://www.icunet.ag/ueber-uns/news/nachrichtendetails/artikel/von-mazzen-bis-fruehjahrsputz-juden-feiern-weltweit-das-pessachfest-2/index.htm</link>
			<description>Was das Osterfest für Christen ist, ist das Pessachfest für Juden. Am 26. März beginnen die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Pessachfest dauert vom 26. März bis 2. April und erinnert an den Auszug des jüdischen Volkes aus Ägypten und der damit verbundenen Flucht vor Unterdrückung und Sklaverei durch den ägyptischen Pharao. „Das Fest steht für die Befreiung des Volkes nach Eintreten der zehn Plagen, die durch G’tt einhergingen. Juden schreiben das Wort Gott übrigens nicht aus, um den Begriff nicht unnötig zu verwenden“, erklärt Deborah Schnabel, interkulturelle Beraterin bei der ICUnet.AG. Der Auszug aus Ägypten ist der Mittelpunkt der jüdischen Geschichte, da er den Anfang eines freien jüdischen Volkes symbolisiert. <b></b>
<b>Sieben Tage ohne gesäuertes Brot</b>
Pessach wird mit zwei sogenannten „Seder“-Abenden eingeleitet, an denen bestimmte Dinge gegessen werden, die symbolisch für die Sklaverei stehen. „Typische Speisen an diesen Abenden sind zum Beispiel das Bitterkraut oder das Salzwasser, welches an die vergossenen Tränen erinnern soll“, sagt Schnabel. Der Tradition zufolge dürfen Juden während der Pessachwoche sieben Tage lang kein gesäuertes Brot essen. Warum das so ist, erklärt die interkulturelle Beraterin, die selbst Jüdin ist. „Die Juden hatten beim Auszug aus Ägypten nur Wasser und Mehl zur Verfügung, was sie in der Eile zu einer Art Brot verarbeiteten.“ Auch heutzutage nehmen viele Anhänger des jüdischen Glaubens während dieser Festtagsperiode keine gesäuerten Speisen zu sich, was bedeutet, dass zu dieser Zeit weder Brot, Nudeln oder Kuchen auf dem Speiseplan stehen. Stattdessen wird eine Art Kräcker gegessen, den die Juden als „Mazzen“ bezeichnen. Ein weiterer Brauch im Zusammenhang mit dem Pessachfest ist ein ausgedehnter Frühjahrsputz, der die Festtagswoche einleitet und bei dem die gesamte Familie übriggebliebene Brotkrümmel beseitigt. <b></b>
<b>Was bedeutet eigentlich Pessach?</b>
Das Wort Pessach stammt aus dem Hebräischen und bedeutet soviel wie &quot;Vorübergehen&quot; oder &quot;Überspringen&quot;. Der Sinn dahinter ist, dass eine der zehn Plagen, die Gott als Strafe über das ägyptische Volk verhängte, alle Juden „übersprang“ und nur die ägyptische Bevölkerung traf. <br /><br />]]></content:encoded>
			<category>Interkulturelle Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 25 Mar 2013 14:47:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Mit Kundenorientierung und Innovationen zum globalen Erfolg</title>
			<link>http://www.icunet.ag/ueber-uns/news/nachrichtendetails/artikel/mit-kundenorientierung-und-innovationen-zum-globalen-erfolg/index.htm</link>
			<description>Die ICUnet.AG ist erneut im Benchmarking-Wettbewerb „Deutschlands kundenorientierteste...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Kunde mit seinen Bedürfnissen im Zentrum der  Unternehmenstätigkeit – das Erfolgskonzept der ICUnet.AG hat sich auch  dieses Jahr als gewinnbringend erwiesen. Erneut hat es das Unternehmen  auf Platz 7 des Wettbewerbs „Deutschlands  kundenorientierteste Dienstleister“ geschafft. Überzeugen konnte die  ICUnet.AG vor allem durch ihre maßgeschneiderten Konzepte, ihre hohe  Preistransparenz und ihre Innovationskraft. „Der hohe Einsatz für Forschung und Entwicklung macht das Unternehmen  und das Geschäftsmodell sehr einzigartig“, betont Thorsten Peter  von Service Rating in seiner Laudatio.
<b>Stolz auf das Vertrauen ihrer Kunden</b>
Bei der offiziellen Preisverleihung am 19. März im RheinEnergie Stadion in Köln nahmen Carl Leifgen, Sophia Meza Vergara sowie Natalia Spartakova von der ICUnet.AG Köln stolz den renommierten Preis entgegen: „Wir danken unseren  Kunden für das Vertrauen. Immerhin waren sie es, die uns in der  Kundenbefragung unter die Top 10 gewählt haben. Die Auszeichnung bestärkt uns darin, die  eingeschlagene Richtung beizubehalten und unseren Kunden künftig noch  mehr integrierte Serviceleistungen anzubieten.“ 
<b>Einzigartige Marktposition</b> 
Im gesamten Ranking konnte sich die ICUnet.AG als einziges  Beratungsunternehmen für internationale HR-Lösungen in den Top 10  platzieren. „Wir stellen uns immer wieder dem Vergleich mit unseren  Marktbegleitern im Wettbewerb der Kundenorientierung. Uns kontinuierlich  in Frage zu stellen bildet die Basis unserer Philosophie, uns für  unsere Kunden stets weiterzuentwickeln“, betont Dr. Fritz Audebert, Vorstandsvorsitzender der ICUnet.Ag, in Bezug auf die Bedeutung des  Kundenwerts in der ICUnet.AG.
<b>ICUneXtDestination für INNOVATIONSPREIS IT ausgezeichnet</b>
Mit dem INNOVATIONSPREIS IT ist die ICUnet.AG außerdem für ihr Relocation Tool ICUneXtDestination (IND) ausgezeichnet worden. Die Initiative Mittelstand prämiert mit dem INNOVATIONSPREIS-IT Firmen mit innovativen IT-Lösungen und hohem Nutzwert für den Mittelstand. Die Experten-Jury zeichnete die ICUnet.AG in dieser Kategorie mit dem Prädikat BEST OF 2013 aus. Das innovative Assignment Management Tool ICUneXtDestination reduziert die Komplexität der Relocation und erleichtert die Kommunikation und Koordination bei Entsendungen zwischen Unternehmen, ihren Expatriates und HR-Mitarbeitern. <br /><br />]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 22 Mar 2013 10:16:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Happy St. Patrick´s Day – weit mehr als Kleeblätter und Guinness</title>
			<link>http://www.icunet.ag/ueber-uns/news/nachrichtendetails/artikel/happy-st-patricks-day-weit-mehr-als-kleeblaetter-und-guinness/index.htm</link>
			<description>Grün gekleidete Menschen, große Paraden, Kleeblätter und wilde Trinkgelage – diese Gedanken...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der St. Patrick´s Day ist einer der beliebtesten Feiertage in und um Irland. Offiziell haben zwar nur die Iren frei, doch auch viele Nicht-Iren feiern den St. Patrick´s Day gebührend. Mit welchen Bräuchen und Traditionen der Tag in Irland gefeiert wird, erklärt Iris Schneider, Interkulturelle Beraterin bei der ICUnet.AG: „Zu Ehren Sankt Patricks, einem der wichtigsten Heiligen in Irland, wird jedes Jahr zu seinem Todestag, dem 17. März, ein großes Fest gefeiert. Nach Möglichkeit werden dabei Lebensmittel wie Donuts, Kuchen, Limonade oder Bier mit grüner Lebensmittelfarbe eingefärbt, in Chicago haben irische Emigranten sogar schon öfter den Chicago River grün gefärbt“, berichtet die Irlandexpertin. 
<b>Kleeblatt (Shamrock) als Symbol für das Christentum</b>
Auch das irische Nationalsymbol, das Shamrock, ist an diesem Feiertag ein gern getragenes Accessoire. „Im Rahmen seiner Missionstätigkeit nutzte Sankt Patrick das dreiblättrige Kleeblatt als Symbol, um den Iren das Christentum näher zu bringen“, klärt Schneider dieses Brauchtum auf. Was viele jedoch nicht wissen ist, dass die Iren an diesem Tag nicht nur ihren Nationalheiligen feiern, sondern auch die Leprechauns, kleine gnomartige Wesen, hochleben lassen. „Die Geschichten um die „little people“ sind Teil des kulturellen Wissens und dürfen deshalb an so einem Tag natürlich auch nicht fehlen“, sagt die Irland und UK-Expertin. <b></b>
<b>Sankt Patrick – Missionar und Schlangenvertreiber</b>
Ursprünglich geht der Feiertag auf den irischen Nationalhelden Sankt Patrick zurück, der im vierten Jahrhundert nach Christus lebte und Irland zum ersten Mal erfolgreich christlich missionierte. Viele Mythen ranken sich um seine Existenz: Eine Legende lautet, dass er neben seiner missionarischen Tätigkeit auch die Schlangen von der Insel vertrieben haben soll. Heute ist sein Todestag ein offizieller Feiertag in der Republik Irland, in Nordirland, im britischen Überseegebiet Montserrat sowie der kanadischen Provinz Neufundland. Mit großen Paraden in New York, Chicago oder London wird der St. Patrick´s Day rund um den Globus gefeiert und auch die Irish-Pubs haben Hochkonjunktur.
<b>Von Pisa nach München bis Rio de Janeiro – Bauwerke erstrahlen in Grün</b>
Mit der weltweiten „Greening“-Kampagne wollen die Iren viele bekannte Bauwerke grün erstrahlen lassen. Neben dem Empire State Building in New York, dem Schiefen Turm von Pisa oder der Christus-Statue in Rio de Janeiro soll auch die Allianz-Arena in München am 17. März grün beleuchtet werden. 
Zu einer der größten und aufregendsten Paraden zählt die St. Patrick´s Parade in Dublin. Seit 1995 findet sie immer am Haupttag des mehrtägigen St. Patrick´s Festivals statt und startet um 12 Uhr mittags. Letztes Jahr verzeichnete das Festival über eine Million Besucher – damit zählt es zu einem der größten in Irland. Eigentlich stammt die Tradition, den St. Patrick´s Day mit einer bunten Parade zu begehen, jedoch aus Amerika. Die dort lebenden Emigranten gedenken damit ihrer Wurzeln und zelebrieren am liebevoll genannten „St. Paddy Day“ ihr „Irish-Sein“.&nbsp; Das Motto des diesjährigen Festivals lautet „The Gathering“ und widmet sich den verschiedenen historischen und kulturellen Einflüssen des Landes. <br /><br />]]></content:encoded>
			<category>Interkulturelle Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 13 Mar 2013 09:37:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Internationaler Frauentag 2013 – und die immer währende Frage der Gleichberechtigung</title>
			<link>http://www.icunet.ag/ueber-uns/news/nachrichtendetails/artikel/internationaler-frauentag-2013-und-die-immer-waehrende-frage-der-gleichberechtigung/index.htm</link>
			<description>Ein Gedenktag mit Tradition: Am 8. März feiern weite Teile der Welt zum 102. Mal den...</description>
			<content:encoded><![CDATA[„Heute für Morgen Zeichen setzen“ lautet das Motto des Internationalen Frauentags, der weltweit mit zahlreichen Veranstaltungen gefeiert wird und auch von vielen Unternehmen unterstützt wird. Die historischen Wurzeln des Tages reichen bis in die Zeit des ersten Weltkriegs zurück, als Frauen sich immer vehementer für die Gleichberechtigung und ein Wahlrecht einsetzten. Im Jahr 1977 erklärte die UNO schließlich den Internationalen Frauentag zum offiziellen Feiertag. Heute genießt der Tag in vielen Ländern einen hohen Stellenwert, in Russland zum Beispiel haben die Frauen arbeitsfrei und auch in China dürfen die Frauen am Nachmittag die Arbeit niederlegen. „In Russland ist dieser Tag ein ganz spezieller Feiertag für alle Frauen, an dem die Frauen von ihren Männern, männlichen Kollegen und Kindern verwöhnt werden – sozusagen eine Kombination aus Valentins- und Muttertag“, erklärt die gebürtige Russin Natalia Spartakova, Leiterin der EU-Projekte bei der ICUnet.AG. Und auch Blumen dürfen an diesem Tag natürlich nicht&nbsp; fehlen: „Für gewöhnlich bekommen die Frauen an diesem Tag, Tulpen oder Mimosen aber auch andere Blumen&quot;, fügt sie hinzu. <b></b>
<b>Zwischen Emanzipation und Gleichberechtigung</b>
Der Internationale Frauentag wird aber auch kritisch gesehen. So sagt zum Beispiel die luxemburgische EU-Kommissarin Vivianne Reding: „Solange wir einen Frauentag feiern müssen, bedeutet das, dass wir keine Gleichberechtigung haben. […] Das Ziel ist die Gleichberechtigung, damit wir solche Tage nicht mehr brauchen.“ Wo steht die Frauenbewegung eigentlich in Zeiten der Gleichberechtigung und der Emanzipation? Braucht es überhaupt noch so etwas wie einen Internationalen Frauentag? Heute gelingt es immer mehr Frauen, Beruf und Familie zu vereinen und sich den Traum einer Karriere mit Kind zu verwirklichen. Frauen, die beruflich erfolgreich sind, werden oft mit Führungsqualitäten wie emotionaler Intelligenz, Multitasking, Zielstrebigkeit oder Teamgeist in Verbindung gebracht – Eigenschaften, um die sie wohl auch von so manchen männlichen Kollegen beneidet werden. Und trotzdem verdienen Frauen laut einer Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) im Schnitt rund 16 Prozent weniger als Männer und schaffen es trotz gleicher oder besserer Qualifikation seltener in Top-Positionen. Deutschland ist sogar Spitzenreiter, was das Lohngefälle zwischen Männern und Frauen anbelangt. Hierzulande verdienen Frauen durchschnittlich 21,6 Prozent weniger als Männer.&nbsp; <b></b>
<b>Homeoffice, Betriebskindergärten, flexible Arbeitszeiten &amp; Co</b>
Als positives Beispiel gehen dagegen die skandinavischen Länder voran: Seit 2006 müssen in Norwegen zum Beispiel 40 Prozent der Aufsichtsratmitglieder weiblich sein. In Zukunft könnten solche Personalstrategien wie das Homeoffice, flexible Arbeitszeiten oder Teilzeitmodelle Schule machen; einige Firmen setzen schon jetzt bewusst auf diese Möglichkeiten, um berufstätigen Frauen mit Familie eine Karriere-Chance zu geben. 
Wer aber am Internationalen Frauentag bei seiner Geschäftspartnerin, Frau oder Freundin den einen oder anderen Pluspunkt sammeln will, der kann mit einer kleinen Aufmerksamkeit nichts falsch machen. Und einen finalen Insidertipp gibt schließlich noch Natalia Spartakova: „Russische Geschäftspartnerinnen oder Kolleginnen freuen sich am 8. März sicherlich über eine Glückwunsch-E-Mail oder auch eine Blume.“<br /><br />Weitere Informationen zur OECD-Studie <link http://www.oecd.org/document/20/0,3746,de_34968570_35008930_49829460_1_1_1_1,00.html _blank external-link-new-window>hier</link>.]]></content:encoded>
			<category>Interkulturelle Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 06 Mar 2013 14:35:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Beschlossene Änderungen des Freizügigkeitsgesetzes / EU</title>
			<link>http://www.icunet.ag/ueber-uns/news/nachrichtendetails/artikel/beschlossene-aenderungen-des-freizuegigkeitsgesetzes-eu/index.htm</link>
			<description>Am 29.01.2013 ist die vom Bundestag beschlossene und vom Bundesrat bestätigte Änderung des...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Änderung des Freizügigkeitsgesetztes verfolgt das Ziel, einzelne Vorschriften der europäischen Richtlinie zur Freizügigkeit, die bisher noch nicht im Freizügigkeitsgesetz umgesetzt worden sind, anzupassen. Insoweit ist mit der Änderung die gebührenfrei auszustellende und formlose Bescheinigung über das Aufenthaltsrecht – die sogenannte Freizügigkeitsbescheinigung – abgeschafft worden. Somit können in Zukunft weder private noch öffentliche Stellen diesen Nachweis fordern. Zukünftig tritt anstelle der Freizügigkeitsbescheinigung die Meldebescheinigung. Dabei kann die zuständige Behörde zur Ausstellung der Meldebescheinigung Nachweise verlangen, woraus das Recht auf Freizügigkeit hervorgeht. Die dafür erforderlichen Angaben und Nachweise sollen Unionsbürger in einem einfachen und unbürokratischen Verfahren bei der meldebehördlichen Anmeldung abgeben.<b></b>
<b>Missbrauchsklausel eingeführt</b>
Des Weiteren wurde eine sogenannte Missbrauchsklausel eingeführt. Hierdurch soll dem Missbrauch und Betrug im Rahmen des Freizügigkeitsrechts verstärkt entgegen getreten werden. Durch diese Anpassung des Gesetzes wird es in Zukunft möglich sein, dass in Einzelfällen eine umfassende Überprüfung der Freizügigkeitsvoraussetzungen, insbesondere bei Verdacht von sogenannten Scheinehen, durchgeführt werden kann. 
Schließlich werden durch die Änderung des Gesetzes eingetragene Lebenspartner Ehegatten von Unionsbürgern im Hinblick auf ihr Recht auf Einreise und Aufenthalt gleichgestellt. <br /><br />]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 21 Feb 2013 15:17:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Verfasst in München, verstanden in Mumbai: interkulturelle Herausforderungen für globale Pressemitteilungen</title>
			<link>http://www.icunet.ag/ueber-uns/news/nachrichtendetails/artikel/verfasst-in-muenchen-verstanden-in-mumbai-interkulturelle-herausforderungen-fuer-globale-pressemit/index.htm</link>
			<description>Eine internationale Pressemitteilung muss lesenswert sein, Nachrichtenwert besitzen und weltweit...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Dass Kommunikation nationale Besonderheiten aufweist und dass man sich für internationale Geschäftsbeziehungen kulturelles Wissen aneignen sollte, ist bekannt. Viele Geschäftsleute sind heute gut auf Auslandsreisen und -entsendungen vorbereitet, indem sie ein interkulturelles Training absolviert haben. „Kulturelle Prägungen beziehen sich jedoch nicht nur auf verbale Kommunikation, auf Gesten, Etikette und Landes-‚typische‘ Verhaltensweisen, vielmehr beeinflussen sie auch das geschriebene Wort“, betont Britta Lange, Kommunikationsexpertin bei Bourquin &amp; Partner. Daniel Auwermann, Managing<br />Partner der ICUnet.AG bestätigt dies und ergänzt: „Es stellt sich daher die Frage, ob eine international relevante Pressemitteilung standardisiert oder besser lokal adaptiert aufgesetzt und verbreitet werden soll.“
<b>Landestypische Spezialitäten in der Kommunikation</b>
Gemeinsam mit der ICUnet.AG, Spezialist für Interkulturelle Qualifikation und Relocation Service, untersuchen die Kommunikationsberater von Bourquin &amp; Partner, Köln, mit ihren Agenturmarken „pr people“ und „Automotive PR Germany“ die Auswirkungen interkultureller Unterschiede auf das Verfassen von mehrsprachigen Pressemitteilungen. Den Auftakt der Untersuchungsreihe macht eine Masterarbeit mit dem Titel „Interkulturelle PR-Beratung: Unterschiede im Verfassen von Pressemitteilungen – Eine Gegenüberstellung für die USA, Großbritannien und Deutschland am Beispiel der Automobilindustrie“.
<b>Kulturelle Prägung des Autors beeinflusst Stil und Aufbau</b>
Die vergleichende Untersuchung von Pressemitteilungen der Zielmärkte USA, Großbritannien und Deutschland zeigt, dass sich die kulturelle Prägung eines Autors, sprich seine Enkulturation, nachweislich auf den Stil der Pressemitteilung auswirkt. „Eine wörtliche Übersetzung des Ausgangstextes in die Fremdsprache reicht darum in der Regel nicht aus, um Kernaussagen angemessen zu transportieren“, folgert Lange.
<b>Brauchen multinationale Unternehmen global gültige Pressemitteilungen?</b>
Die Automobilbranche agiert durch und durch global. So werden Produktentwicklungsprozesse heute meist in länderübergreifend zusammengestellten Teams simultan organisiert und ausgeführt. Alle zentralen Geschäftsprozesse, etwa Einkauf, Logistik und Human Resources, sind global strukturiert. „In der Regel wird auch die Unternehmenskommunikation der Konzerne multinational ausgerichtet, selten allerdings mit den erforderlichen Ressourcen ausgestattet. Oft wird ein „Glocal“-Ansatz („Think Global, Act Local“) in den meisten Strategiepapieren der internationalen Public Relations zumindest in der Theorie berücksichtigt“, ergänzt Lange. Jedoch werden in der Praxis häufig in der Schlussredaktion und bei der Freigabe einer Pressemitteilung durch die<br />zentrale Unternehmenskommunikation am Stammsitz lokale Besonderheiten vernachlässigt.
<b>Zentrale versus Tochter: ein kommunikativer Grabenkampf?</b>
„Eine im Ausgangsland detailliert recherchierte und sauber formulierte Pressemitteilung fällt dem Rotstift zum Opfer oder wird umgeschrieben, sonst passiert sie die Freigabe der Zentrale nicht. Und der Autor versteht die Welt nicht mehr“, beschreibt Lange das Problem. „Diskussionen um richtig oder falsch, um lang oder kurz, um faktenorientiert oder emotionsgeladen sind die Konsequenz. Dieses Übersetzungsproblem wird jeweils mit dem entsprechenden Unverständnis der Gegenseite honoriert. Zwischen professionellen <br />Redakteuren und Kommunikationsprofis von Detroit über Birmingham bis Stuttgart oder Shanghai brechen regelrechte Grabenkämpfe aus. Massive Prozessverzögerungen sind die Folge und nicht selten kommt es vor, dass Textfreigaben erst mit deutlicher Verspätung zurückkommen oder ein Text gar auf der Strecke bleibt, weil das Zeitfenster der Aktualität verpasst wurde“, führt die Kommunikationsexpertin weiter aus.
<b>Länderspezifische Werte und Muster spiegeln sich in der Kommunikation</b>
„Warum das passiert, erklären im Detail die geläufigen interkulturellen Modelle nach Hofstede oder Hall“, sagt Auwermann. „Die Ausprägung interkultureller Dimensionen zeigt, welche soziokulturell ‚gelernten‘ Verhaltensmuster in einer Gesellschaft dominieren. So gibt es deutliche Abweichungen im kulturellen Selbstverständnis verschiedener Nationen oder Kulturkreise. Länderspezifische Werte und Muster schlagen sich deutlich auch in der Schriftform und in der Interpretation des geschriebenen Wortes nieder, das hat die Untersuchung der Pressemitteilungen im Ländervergleich belegt“, ergänzt er.
<b>pr people, Automotive PR und ICUnet.AG unterstützen Abschlussarbeiten</b>
Die ICUnet.AG, pr people und Automotive PR Germany suchen noch Abschlussarbeiten, die Besonderheiten weiterer Kulturkreise untersuchen – und zwar zunächst am Beispiel der B2B-Kommunikation von globalen Technologiekonzernen und international agierenden Mittelstandsunternehmen aus Transport, Logistik und Mobilität. „Ein konkretes Interesse besteht von unserer Seite momentan in Richtung Osteuropa. Wie gehen etwa Kommunikationsverantwortliche in Polen, Rumänien oder in der Türkei mit Pressemitteilungen um, die aus amerikanischer, französischer oder deutscher Perspektive geschrieben wurden?“, so Lange. „Es ist unser Ziel, jährlich etwa ein bis zwei relevante Abschlussarbeiten gemeinsam mit der ICUnet.AG, gerne auch unter Mitwirkung interessierter Industrievertreter, fachlich zu unterstützen.“ Angenommen werden ausschließlich Masterarbeiten, Doktorarbeiten oder andere Postgraduierten-Abschlussarbeiten der Kommunikationswissenschaften, keine Bachelor-Thesis. Arbeiten, die mit der Note ‚sehr gut‘ abschließen, qualifizieren sich zudem für eine finanzielle Förderung. Interessierte Studierende wenden sich info@pr-people.de.
<b>Literaturempfehlungen</b>
HOFSTEDE, Geert: Culture's consequences. Comparing values, behaviours,<br />institutions, and organizations across nations, Thousand Oaks 2001.<br />HOFSTEDE, Geert: Lokales Denken, globales Handeln. Kulturen,<br />Zusammenarbeit und Management, München 1997.<br />HALL, Edward T.: The Silent Language, New York 1959.<br />HALL, Edward T. und HALL, Mildred Reed: Verborgene Signale: Studien zur<br />internationalen Kommunikation. Über den Umgang mit Amerikanern, Hamburg<br />1983.]]></content:encoded>
			<category>Interkulturelle Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 14 Feb 2013 10:54:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Rot-goldenes Frühlingsfest: Chinesen begrüßen das Jahr der Schlange</title>
			<link>http://www.icunet.ag/ueber-uns/news/nachrichtendetails/artikel/rot-goldenes-fruehlingsfest-chinesen-begruessen-das-jahr-der-schlange/index.htm</link>
			<description>Am 10. Februar 2013 begehen die Chinesen mit dem Frühlingsfest Chun Jie den Beginn des neuen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Während sich viele Menschen in Europa auf die Karnevalszeit einstimmen, laufen in China die Vorbereitungen für das Frühlingsfest auf Hochtouren. Dem chinesischen Kalender nach feiern die Chinesen am 10. Februar 2013 den Wechsel vom Jahr des Drachen in das Jahr der Schlange. „Das Jahr der Schlange steht nach chinesischem Verständnis für Zielstrebigkeit und Scharfsinn – zwei Eigenschaften die vor allem in wirtschaftlich schweren Zeiten von besonderer Bedeutung sind und daher auch in China mehr als willkommen geheißen werden“, erklärt Julia Bindrich, die vor kurzem den neuen Standort der ICUnet.AG in Shanghai aufgebaut hat. Mit den Tierkreissymbolen verbindet sich eine ganz eigenständige Zeit- und Kalenderrechnung: Jahre werden anhand dieser Tiersymboliken gezählt, welche sich in einem zwölfjährigen Zyklus abwechseln.&nbsp; <b></b>
<b>Ganz China unterwegs ins neue Jahr</b>
Traditionell findet das chinesische Frühlingsfest am zweiten Neumond nach der Wintersonnenwende statt. Im Jahr 2013 fällt dieser Termin auf den 10. Februar. Die Festtagsperiode dauert üblicherweise drei gesetzliche Feiertage, die meisten Chinesen feiern jedoch bis zu sieben Tage lang. Viele Chinesen kehren speziell für diesen Anlass aus den Metropolen in ihre Heimatdörfer zurück. „Vor und nach dem Fest kommt es deshalb regelmäßig zu massiven Verkehrs- und Transportproblemen und die Flughäfen, Bahnhöfe und Busstationen sind voller Passagiere, die sich auf den Weg zu ihrer Familie machen wollen“, sagt Bindrich. <b></b>
<b>China als rot-goldenes Farbenmeer </b>
Um das neue Jahr gebührend zu begrüßen, ist das Land festlich geschmückt und dekoriert: Überall leuchten bunte Lampenschirme und Segenssprüche schmücken die Eingangsbereiche der Häuser. Die meisten Gegenstände sind in Rot gehalten, eine Farbe die als Symbol neu erwachender Lebensfreude verstanden wird. „China ist zu dieser Zeit ein einziges rot-goldenes Farbenmeer“, fasst Julia Bindrich die bunte Farbenpracht, die während der Festtage zu bewundern ist, zusammen. Die rote Dekoration, die bunten Lichter und der Lärm dienen der chinesischen Tradition nach der Abwendung von schlechtem Omen und zur Abschreckung böser Geister. 
Am Silvesterabend, dem Vorabend des Frühlingsfestes, finden sich die Chinesen mit ihrer Familie zusammen und genießen ein reichhaltiges Essen. Als klassisches Festtagsessen gilt das Jiǎozi, ein chinesisches Teiggericht vergleichbar mit Maultauschen. <b></b>
<b>Neujahrsgrüße stärken die Guanxì </b>
Ein krachendes Feuerwerk bildet schließlich den Höhepunkt der Festtagsaktivitäten. Und auch 2013 wird sich das Reich der Mitte wieder ins Zeug legen, den Menschen ein farbenfrohes Fest zu bescheren. Ein Tipp vom China-Kompetenzzentrum der ICUnet.AG: Chinesischen Mitarbeitern und Geschäftspartnern unbedingt Neujahrswünsche zukommen lassen. Damit&nbsp; bringen sich Geschäftsleute in gute Erinnerung und stärken Ihre 关系 (Guanxì, Beziehung, geschäftliche Verbindlichkeit), die in China unabdingbare Basis der geschäftlichen Zusammenarbeit ist. Mit folgenden gebräuchlichen Wünschen kann chinesischen Partnern als Textnachricht oder per E-Mail ein guter Start ins neue Jahr gewünscht werden:<br /><br />新年快乐 / 新春快樂&nbsp;&nbsp;&nbsp; xīn nián kuài lè&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Freude im neuen Jahr! <br />生意兴隆 / 生意興隆&nbsp;&nbsp;&nbsp; shēng yì xīng lóng Die Geschäfte mögen erblühen! <br />恭喜发财 / 恭喜發財&nbsp;&nbsp;&nbsp; gōng xǐ fā cái&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Wünsche Freude und Wohlstand! <br /><br /><b>Grüße speziell zum Schlangen-Jahr</b>
旺蛇载运福满天&nbsp; / 旺蛇載運福滿天 wàng shé zǎi yùn fú mǎn tiān <br />Die wohlhabende Schlange bringe Glück und trage Segen für den ganzen Himmel.
(Hinweis: Schreibweisen jeweils für Festland-China und Singapur an erster, für Taiwan und Hongkong an zweiter Stelle)<br /><br />]]></content:encoded>
			<category>Interkulturelle Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 07 Feb 2013 12:28:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Newsletter Indien: Mit interkulturellem Wissen zum Geschäftserfolg</title>
			<link>http://www.icunet.ag/ueber-uns/news/nachrichtendetails/artikel/newsletter-indien-mit-interkulturellem-wissen-zum-geschaeftserfolg/index.htm</link>
			<description>In dieser Ausgabe des Indien-Newsletter erfahren Sie Neuigkeiten über die Visabestimmungen in...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Gute Nachrichten für Touristen - Indien lockert seine Visabestimmungen </b>
Die indische Regierung hat die seit vier Jahren geltenden Bestimmungen für Touristen-Visa gelockert. Wie das Innenministerium am Dienstag mitteilte, sei die Regelung, nach der zwischen Indienreisen ein Zeitraum von mindestens zwei Monaten liegen musste, aufgehoben worden. Die Regelung war eingeführt worden, nachdem herauskam, dass einer der Attentäter von Mumbai mit einem Visum mehrfach nach Indien eingereist war, um die Anschläge zu planen. Bei den Attentaten waren im November 2008 insgesamt 166 Menschen getötet worden. Die 2-Monats- Regelung erschwerte die Reiseplanung für Touristen, die von Indien aus einen Abstecher z.B. nach Nepal, Sri Lanka oder auf die Malediven machen wollten. Die Abschaffung dieses temporären Einreisverbots wird Indien als Tourismusziel gut tun.
<b>Bangalore - In Bangalore ist die Lebensqualität am höchsten </b>
Laut einer Studie der internationalen Unternehmensberatung Mercer ist Indiens Technologiestandort Bangalore diejenige indische Stadt, die ihren Bewohnern die höchste Lebensqualität bietet. Damit hat die Millionenstadt im südindischen Staat Karnataka die Hauptstadt Neu Delhi sowie die Finanzmetropole Mumbai auf die hinteren Ränge verwiesen. Bei dem Ranking wurde der Qualität internationaler Schulen ein sehr hoher Stellenwert eingeräumt, denn in Sachen Infrastruktur schnitten Mumbai, Kalkutta, Delhi und Chennai besser ab. Im internationalen Vergleich, bei dem Wien, Zürich, Auckland und München die Top-Standorte darstellen, rangiert Bangalore nur auf Platz 139. Innerhalb Indiens jedoch besticht das &quot;Rentnerparadies Bengaluru&quot; nicht nur durch seine Parkanlagen und den Botanischen Garten &quot;Lal Bagh&quot; sowie durch sein angenehmes Klima. Auch in Sachen Kriminalitätsrate und medizinischer Versorgung konnte der IT-Hub punkten. Hintergrund der Studie war es, den entsendenden Unternehmen Maßgaben zur Kompensation ihrer Expatriates an die Hand zu geben.<b></b>
<b>Kaum Besserung in Sicht - Transparency International gibt den neuen Korruptionsindex heraus </b>
Auch im diesjährigen Korruptionsindex (&quot;Corruption perception index&quot; ) von Transparency International (TI) konnte Indien keine deutlichen Verbesserungen zum Vorjahr verzeichnen. Zwar steigerte sich das Ranking Indiens unter den 176 bewerteten Ländern vom Platz 95 auf den Platz 94. Jedoch betont TI, dies läge ausschließlich an einer neuen Art der Berechnung des Index und gäbe somit keinen Anlass zur Freude. Seit dem Jahr 2007, wo Indien noch den Platz 72 belegte, hat sich die Situation offenbar kontinuierlich verschlechtert. Somit liegt der Subkontinent auch deutlich hinter China, das den Platz 80 innehat. Einziger Trost mag es für Indien sein, dass seine Nachbarstaaten Afghanistan und Myanmar sogar noch schlechter dastehen. Für die vielen Millionen Inder, die unter dieser Geißel tagtäglich leiden müssen, ist dies aber wohl nur ein schwacher Trost.
<b>Freie Bahn - für ausländische Einzelhändler </b>
Ein jahrelanger Streit scheint sich nun endlich dem Ende zuzuneigen: das indische Parlament hat mit seiner Entscheidung, den indischen Markt für den ausländischen Einzelhandel zu öffnen, den Weg für Walmart, Tesco, Carrefour und Konsorten frei gemacht. Dieser Weg jedoch wurde begleitet von erbitterten Debatten im Parlament, von heftigen Protesten diverser Interessengruppen sowie von Existenzängsten der Klein- und Zwischenhändler. Während die indische Regierung ausländische Supermarktketten ins Land lassen möchte, fürchten viele um die Existenzgrundlage der &quot;kirana&quot; Stores, also der kleinen &quot;Tante Emma-Läden&quot; in der Nachbarschaft.
Die zehn Parteien umfassende Regierungskoalition unter Führung von Premierminister Manmohan Singh (siehe Foto) von der Kongress-Partei hat bereits ein Dekret zur Marktöffnung in Kraft gesetzt. Am Mittwoch gewann sie dann auch noch die symbolisch wichtige Abstimmung im Unterhaus. Selbst bei einer Niederlage im Oberhaus in den kommenden Tagen könnte sie höchstens gezwungen sein, ihren Beschluss zu überdenken. Letztlich bleibt es aber den Bundesstaaten überlassen, ob sie ausländische Supermarktketten erlauben wollen.
Die indische Regierung möchte mit der Marktöffnung die lahmende Wirtschaft ankurbeln. Daneben hat sie weitere schlagkräftige Argumente: &quot;30 bis 35 Prozent unserer Landwirtschaftsprodukte verderben wegen der schlechten Infrastruktur&quot;, erklärte Handelsminister Anand Sharma. Ausländische Supermärkte könnten dem stark segmentierten Zwischenhandel mit zum Teil bis zu sieben Stationen zwischen Erzeugern und Verkäufern ein Ende bereiten. So würden nicht nur die Endkonsumenten von kostengünstigeren Lebensmitteln profitieren. Auch die Bauern könnten höhere Preise erzielen. Und dem Schwund der Lebensmittel könnte durch moderne Kühlfahrzeuge und dergleichen der Garaus gemacht werden. Dagegen argumentieren die Kritiker von links sowie rechts, die nicht nur die Existenz kleiner Anbieter in Gefahr wähnen, sondern auch die Artenvielfalt der landwirtschaftlichen Produktion durch stärkere Industrialisierung schwinden sehen.
Man schätzt, dass Indiens Einzelhandelsumsatz bis 2017 auf 275 Milliarden US-Dollar anwachsen wird. Ob auf diesem Weg tatsächlich die &quot;kleinen Leute&quot; angesichts des übermächtigen Goliath das Nachsehen haben werden, oder ob sich, wie so oft in Indien, an den traditionellen Strukturen und Loyalitäten letztlich doch nicht gar so viel ändert, bleibt abzuwarten.
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			<category>Interkulturelle Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 24 Jan 2013 11:09:00 +0100</pubDate>
			
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